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Verletzungspech in Dallas

War’s das für die Dallas Mavericks? Nach dem furiosen Saisonstart sind Dirk Nowitzki und Co. nun vom Verletzungspech geplagt.

Small Forward Starter Caron Butler, seineszeichen drittbester Scorer des Teams, scheint nach einer Knie-Operation nicht mehr rechtzeitig bis zum Saisonende wieder fit zu werden und fällt wohl ganz aus, und auch Leistungsträger Dirk Nowitzki schlägt sich seit geraumer Zeit mit einer Knieverletzung rum, die ihn bereits 5 Spiele gekostet hat.

Es bleibt abzuwarten, wie gut die Mavs diese Ausfälle kompensieren können, ohne sich komplett zu verausgaben. Viele Teams, die mit solchen Ausfällen zu kämpfen haben, halten sich zwar eine zeitlang über Wasser allerdings haben sie in den harten Playoffs dann keine Reserven mehr. Wird das auch den Dallas Mavericks passieren? Schade wär’s auf jeden Fall, denn so gut ausgesehen wie dieses Jahr hat das Team schon lange nicht mehr. Nicht wenige Experten räumten den Texanern sogar Titelchancen ein.

Zeitproblem für Nowitzki

Dirk Nowitzki ist seinem Karriereende näher als dem Anfang. Wie lange kann er das hohe Niveau noch halten? Es ist nur eine Frage der Zeit bis das Alter auch ihn einholt und er nicht mehr seine üblichen 25/10 bringen kann, die Dallas aber braucht, um überhaupt eine Chance zu haben. Wird er wie Karl Malone, Patrick Ewing und Charles Barkley einer der größten NBA Stars aller Zeiten, die sich niemals einen Championship-Ring anstecken konnten?

Feststeht, dass ohne Nowitzki der Titel in Dallas absolut unmöglich ist. Die Titelchancen der Mavs stehen und fallen mit dem Deutschen. Sollte sein rechtes Knie die Strapazen der laufenden NBA Saison nicht durchhalten, gehen in Dallas die Lichter aus und damit die größte Chance auf den Titel seit 2006.

in der Western Conference haben die Mavs hauptsächlich Konkurrenz aus dem eigenen Staat. Die wiedererstarkten San Antonio Spurs spielen fulminant auf und sind derzeit das beste Team der Liga. Nur mit einer gesunden Mannschaft können die Mavs hier dagegenhalten. Für den verletzten Butler ist Shawn Marion in die Starting Five gerutscht und wird den Leistungsausfall zumindest zum größten Teil kompensieren können. Nowitzki wird als day-to-day gelistet.

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Oklahoma City Thunder – overrated?

Nach der starken Playoff Serie gegen die LA Lakers und den beeindruckenden Leistungen von Kevin Durant bei der Basketball WM 2010 haben viele die Oklahoma City Thunder 2011 bereits in den Conference Finals gesehen – am liebsten erneut gegen die Lakers. Aber während die Kobe Bryant und Co. mit 7-0 Siegen in die neue NBA Saison gestartet sind, haben die Thunder mit 3-3 eine ausgeglichene, um nicht zu sagen mittelmäßige Bilanz vorzuweisen. Scheitert das junge Team an den hohen Erwartungen, die an OKC gestellt werden, oder waren die Erwartungen schlichtweg überzogen?

Kevin Durant und Russell Westbrook unbeeindruckt vom Hype

Vor allem auf zwei Spieler konzentriert sich die Berichterstattung zu den Thunder: Kevin Durant und Russell Westbrook. Fakt ist: Beide kommen damit bestens klar und bringen Abend um Abend starke Stats auf das Scoreboard. Mit 27,7 Punkten und 7,0 Rebounds sind die Stats von Durant zwar leicht zurückgegangen (von 30,1 bzw. 7,6), aber nach sechs Spielen darf man das nicht überbewerten.

Russell Westbrook könnte diese Saison zudem seinen Breakout hinlegen: 22,2 Punkte, 6,6 Assists und 7,0 Rebounds sind eine klare Ansage in Richtung All-Star-Niveau. Der athletische Point Guard hat offensichtlich beim Team USA einiges dazugelernt und will jetzt in der NBA durchstarten. Sein PER von 24,8 liegt derzeit sogar noch höher als der von Durantula (18,3). Auch bei Spielern wie Jeff Green oder James Harden sucht man vergeblich nach einem Einbruch der Leistungen.

Dennoch haben die Thunder bisher nur drei Siege aus sechs Spielen verbuchen können. Gegen die Utah Jazz und Los Angeles Clippers gab es gegen zwei nicht unbedingt starke Teams der Western Conference dagegen vermeidbare Niederlagen, die im Kampf um einen guten Playoff-Platz weh tun können. Dass man gegen die Boston Celtics Zuhause mit 92:83 verliert, ist immerhin verschmerzbar.

Thunder stehen vor einem Rollenwechsel

Aber woran liegt der durchwachsene Start? Die Oklahoma City Thunder werden vom Rest der Liga inzwischen ernster genommen. Wurden die Youngster vergangene Saison zum Teil noch unterschätzt, weiß inzwischen jedes Team, dass es gegen OKC nicht gerade einfach wird. Oklahoma City muss diese Saison die Rolle des Underdogs ablegen und als etabliertes Team auftreten.

Nach sechs Spielen ist dieser Rollenwechsel noch nicht geglückt. Aber Oklahoma City bleiben noch 76 Partien in der Regular Season, um damit zurechtzukommen. Die Voraussetzungen dafür bringt das Team auf jeden Fall mit, auch wenn es die möglicherweise tatsächlich zu hoch gegriffenen Erwartungen (Conference Finals, Kevin Durant MVP) am Ende nicht erfüllen kann.

Russell Westbrook und Kevin Durant

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LeBron James – What should I do?

Eines muss man LeBron James oder besser der Marketing-Abteilung von Nike lassen: Sie erkennen die richtigen Trends zur richtigen Zeit. Entsprechend ist ihnen nicht entgangen, dass die Popularitäts-Werte von LBJ seit seiner “Decision” in den Keller gerast sind wie der Aktien-Kurs von BP.

Aber was tun, um wieder beliebt wie eh und je zu sein? Genau das fragt sich jetzt auch LeBron James im neuen Werbe-Spot von Nike. What should I do? What should I do? What should I do? Ähnlich einprägsam wie einst Spike Lee fragt sich das LBJ in der Commercial.

Sportlich ist das ganz normal

Wenn man mal darüber nachdenkt, ist die ganze Aufregung eigentlich ganz schön übertrieben: LeBron hat über Jahre versucht, mit den Cleveland Cavaliers den NBA Titel zu holen – vergeblich. Nun sucht er sich ein anderes Team, um seinen Traum zu verwirklichen. Das passiert in der Sport-Welt jeden Tag ungefähr tausendmal, ohne dass auch nur irgendjemand mit der Schulter zuckt.

Sonst wäre Kevin Garnett auch niemals bei den Boston Celtics gelandet. Rein sportlich kann man seine Entscheidung mehr als nachvollziehen, auch wenn man sich darüber ärgern mag, dass ein zusammgekauftes Team auf einmal um die Meisterschaft spielen kann. Man mag es halt lieber wie im Film, wenn sich der Außenseiter über Jahre seinen Erfolg hart erarbeitet. Vielleicht sind die Oklahoma City Thunder gerade deswegen so beliebt.

Es ist natürlich mehr die Art und Weise, mit der er seine Entscheidung bekannt gegeben hat, die uns alle am meisten verärgert. Das war dumm von ihm oder besser seiner Marketing-Abteilung. Jetzt macht sich also die Nike Marketing-Abteilung auf, um den Fehler von LeBrons Marketing-Abteilung wieder gut zu machen. Das Video ist auf jeden Fall sehenswert. Und sobald LBJ mit seinen krachenden Dunks in den Highlight-Tapes landet, werden seine Fans ihm auch wieder verzeihen. Starke Leistungen sind es schließlich, die uns am meisten begeistern.

Und was hat das mit Nike zu tun?

Ach ja, es bleibt noch die Frage, warum sich die Nike Marketing-Abteilung soviele Gedanken über das Image von LeBron James macht. Zum einen natürlich, weil er das Aushängeschild in Sachen Basketball ist. In jedem Nike-Spot ist LBJ zu sehen – und nicht Kobe Bryant zum Beispiel. Zum anderen erscheint gerade sein neuer Schuh, der Nike Air Max LeBron VIII.

Der Basketballschuh ist mit der Zoom Air Dämpfung ausgestattet und das Upper besteht aus Mesh und Flywire. Damit hat der King an den Füßen wie gewohnt die optimale Unterstützung.

Nike Air Max LeBron VIIINike Air Max LeBron VIII

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