Die Kobe Story
Na gut, weil es ja gewünscht wurde, und weil uns die diesjährigen Playoffs eh nicht vom Hocker reißen und auch wir uns folglich nach allem umsehen, über das wir schreiben können… hier die Kobe Hollywood Story Part 9, 13. Akt, 4. Szene. Und Aktion!
In einem Radio Interview der New Yorker Stephen A. Smith´s Show forderte Kobe Bryant einen Trade. Jetzt war die Katze aus dem Sack. Obwohl er alle Gerüchte wenige Stunden später wieder dementierte, stellte er aber trotzdem die ganze Basketball Welt kurzzeitig auf den Kopf, welche sich jetzt die möglichsten bzw. unmöglichsten Trade Szenarien vorspinnt. Endlich passiert etwas zwischen gähnend langweiligen San Antonio Utah Begegnungen und zum x-ten Mal diskutierten Durant oder Oden Draftanalysen, müssen sich wohl etliche Kolumnisten und Blogger des ganzen Planeten gedacht haben und hauten ihre Versionen vorstellbarer Trades in die Tasten.
Wirklich ernst zu nehmen sind meiner Meinung nach keine, da Kobe Hollywood ist und Hollywood nun mal in Los Angeles liegt. Ich glaube nicht, dass das Management der Lakers nochmals den Fehler macht und einen Superstar tradet. Bevor sie das machen kaufen sie ihm lieber 40 gut aussehende Jungfrauen und erfüllen ihm auch sonst jeglichen Wunsch (Obwohl Kobe sicher die ganzen Frauen ablehnen würde, da er ja verheiratet ist… zwinker, zwinker).
Aber gut, vergessen auch wir mal die gottgegebene Logik und überlegen uns mal, welche Teams mit den Lakers bei einen Kobe Deal in das Geschäft kommen könnten. Dabei müssen wir berücksichtigen, dass Herr Bryant sicher nur zu einem Team gehen würde, bei dem er sich auch mögliche Chancen auf den Titel ausrechnen kann. Einen weiteren Neuaufbau einer Mannschaft wird er sicher nach den drei peinlichen Jahren in L.A. wohl nicht mehr mitmachen. Des Weiteren, gibt es Teams für die es Gehaltstechnisch und Trade-Regeltechnisch völlig unmöglich ist Kobe zu holen. Also fliegen schon mal 25 Franchises raus. Bleiben: Dallas, Chicago, Phoenix und Houston.
Houston müsste irgendeinen Deal um T-Mac einfädeln. Aber Tracy würde sicher nicht sehr motiviert nach Los Angeles gehen, wenn er die Mannschaft betrachtet die ihn dort erwartet. Somit würden die Lakers einfach einen unzufriedenen Superstar gegen einen anderen austauschen. Sehr unwahrscheinlich!
Dallas könnte Stackhouse, Terry und Howard anbieten. Bei diesem Deal würde Dirk endlich Unterstützung in den Crunchtime Moments erhalten und müsste selber nicht die Verantwortung übernehmen. Kobe wird ihm liebend gern alle entscheidenden und wichtigen Würfe abnehmen und Dirk bräuchte keine Versagens-Ängste mehr haben. Na ja, aber seien wir mal ehrlich…
Chicago… OK, Chicago lasse ich mir mal eingehen. Mit Deng, Gordon und/oder PJ Brown, hätten sie die das nötige finanzielle sowie talentierte Gegengewicht zu Kobe (so ungefähr jedenfalls). Für den potenziellen Nachfolger der Jordan Ära käme ein Traum in Erfüllung in Chicago zu spielen, und auch die Lakers würden gutes Spielermaterial bekommen, auf dem sie aufbauen könnten.
Phoenix bleibt für mich als letzter möglicher Kandidat eines Trades. Mit Marion, Barbosa und Banks ließe sich auch ein halbwegs realistischer Deal durchführen. Doch passt der eher eigensinnig spielende Bryant in das mannschaftlich ausgerichtete System der Suns? Auch spielt doch in Phoenix ein gewisser Raja Bell der nicht gerade als Busenkumpel Kobes gehandelt wird. Dann könnte man ja gleich versuchen Ron Artest mit Ben Wallace in einem Team zu vereinen oder Brendan Haywood und Etan Thomas, (ach ja die spielen ja bereits zusammen…)… oh, oh, oh, Stress vorprogrammiert. Auch hier bin ich mir nicht so sicher…
Abschließend möchte ich noch mal loswerden, dass ich der Meinung bin, dass auch in der nächsten Saison Kobe in Lila-Gold auflaufen wird, es sei den die Lakers ändern ihre Trikots Farbe…
