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Archive for September, 2007

Der Nächste, der die Jazz Richtung Europa verlässt…

…und sogar Amerikanischer Staatsbürger ist. Ob dieser neue Trend, dass man lieber in Europäischen Spitzenclubs spielen will, als dass man sich in der NBA den Hintern Wund sitzt nur eine vorübergehende Modeerscheinung ist, bleibt abzuwarten.

Fakt ist aber, dass sich bei den Jazz nicht nur Kirilenko ganz bewusst für den Europäischen Markt anbietet, sondern nun auch Back Up Guard Dee Brown. Brown hat kommende Saison keine Lust hinter Deron Williams, Ronny Price und Jason Hart die vierte Geige zu spielen. Anstatt sich über das Trainingscamp einen Platz in der Rotation zu erkämpfen, wählt er lieber einen anderen Weg, indem er versucht über Europa Aufmerksamkeit auf sich zu erzeugen. Brown unterschrieb am Wochenende einen Vertrag bei Galatasaray Istanbul.

Coach Sloan rennen so langsam die Spieler weg. Mit Mehmet Okur und Gordan Giricek hat der Jazz Trainer noch zwei weitere Euro-Stars, die er zufrieden stellen muss. Vor allem Okur gilt als nicht ganz einfach… (to be continued)

Das Sterben der Europaer beginnt?

Wer in den letzten Tagen die Europameisterschaft verfolgt hat wir nun sicher die Namen Sarunas Jasikevicius und Andre Kirilenko kennen. Nicht nur, dass diese Spieler bereits in der NBA vertreten sind, nein auch bei der EM haben sie durch gute Spiele von sich hoeren lassen.

Nun sieht es aber so aus, als ob es nicht mehr das tollste der Welt waere in den NBA zu spielen. Es gibt Geruechte, dass eben gerade Jasikevicius (Golden State Warriors), Andre Kirilenko (Utah Jazz) sowie Peja Stojakovic und Sasha Pavlovic (Cleveland Cavaliers) nicht um jeden Preis in den USA spielen wollen und muessen. Sie alle spielen mit dem Gedanken auch in Europa ihre Karriere fortsetzen zu koennen.

Was sind die Gruende? Die einen moegen ihren Trainer nicht, die anderen das Team und wahrscheinlich alle sind mit ihren Vertraegen unzufrieden.

Was ist aber der Hauptgrund, wieso man nun auch wieder europaeische Clubs ins Visier nimmt? Nun die europaeischen Ligen, allen voran die Euroleague gewann immer mehr an Bedeutung in den letzten Jahren und so manches Team konnte sich mit dem ein oder anderen NBA Team messen.

Sollte der ein oder andere Star sich wirklich fuer Europa entscheiden, koennen wir uns auf einen Basketball Boom in Europa einstellen, der mit der EM gerade erst begonnen hat!

Einmal Star und zurück?

Eigentlich müsste Andrei Kirilenko vor Glück jubeln, vor Freude strahlen und mit einem Smily durch die Straßen Rußlands laufen, als hätte ihn das größte Glücksgefühl überkommen. Der frisch gebackene Europameisterschafts MVP und Turnier Sieger hätte allen Grund dazu, wenn da nicht dieses mulmige Gefühl wäre, welches ihn in der Magengegend quält, sobald ihn jemand auf seine Zukunft in der NBA anspricht.

Seine positiven Erfahrungen, die er während der EM unter Rußland Coach David Blatt gesammelt hat, lassen sich nur schwer in Einklang mit denen bringen, die er unter Utah Coach Jerry Sloan erfahren hatte. Streng, autoritär, konservativ und starr ist das System Sloans und Kirilenko selber sagt, dass er sich wie ein Roboter fühle, sobald er für die Jazz aufspielt. Völlig befreit, ja geradezu beflügelt wirkte er hingegen im Trikot der Russen und genau dies ist auch seine eigentliche Spielweise. Dafür ist er sogar bereit Utah, sogar die NBA und auch seinen 63 Millionen Doller Vertrag zu verlassen.

“Trust me, I really am prepared to leave NBA. It certainly does not mean that I’m dying to go to Europe. I’m just ready.” So klingt jemand der in der Hölle wohnt und kurz im Paradies Urlaub machen konnte, jetzt aber wieder zurück zum Teufel muss. Gespannt darf man auf die Reaktionen der Fans in Salt Lake City sein, in Utah wird Andrei wohl eher wirklich nicht mehr glücklich.

Auffallend sind die öffentlichen Trade Forderungen einiger Spieler in letzter Zeit. Diese publiken Verbal Schlachten mit den Club Führenden gab es meiner Meinung nach früher nicht. Angefangen bei Vince Carter, der Toroto verlassen wollte, über Ron Artest bis hin zu Kobe stellen einige Spieler ganz bewusst ihren Club unter Zugzwang weil sie auf jedem Fernsehsender bekunden, eigentlich so gar nicht für diesen Club spielen zu wollen. Gegen diesen Trend kann sich Großmeister David Stern aber zeitig was einfallen lassen, sonst spielen bald alle Stars nur noch in LA und New York, weil die anderen Städte sowieso langweilig sind und überhaupt…

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