Es gibt Hunderte davon und morgen würde meine Auswahl wohl wieder anders aussehen, aber hier mal eine Top 10 von Basketball-Spots, die ich immer wieder sehen kann:
10. AT&T… Chuck und sein Handy…zu dämlich
9. Was hat sich der Admiral dabei nur gedacht? Aber der Schuh ist klasse.
8. OK, ich konnte an dem Song nicht vorbei…
7. Und nochmal C-Webb…ich kann mich noch ganz genau an diesen Dunk erinnern. Sir Charles sicherlich auch.
6. Es gibt einige Lil-Penny-Klassiker, aber dieser hier…Wahnsinn
5. Oh mein Gott…und das Schlimmste: Kevin McHale flowt am besten.
4. Iverson: In Sly-Manier durch Philadelphia
3. Selbst scheinbar unerklärliche Phänomene ringen dem qualifizierten Physiker nur eine trockene Analyse ab.
März 25, 2009 von Martin um 4:18 pm · Abgelegt unter: NBA, Neuigkeiten
Witze über die Los Angeles Clippers werden nie alt.
-Was ist schlimmer als für ein Team zu jubeln, das nie eine Meisterschaft gewonnen hat? Für ein Team zu jubeln, dass das Stadion mit den Lakers teilt.
-Baron Davis zerrt sich den Ringfinger. Zum Glück für Davis brauchen Clippers-Spieler keine Ringfinger.
-Michael Olowokandi
Ja, es ist hart. Und nun haben die Clippers auch eine Absage von Jerry West bekommen. Es wär auch einfach zu kurios gewesen, hätte der Meistermacher der Lakers plötzlich Kontrolle als General Manager bei den Clips gehabt. Schätzungsweise hätte er wohl nur seinen guten Namen ruiniert, so unvorstellbar ist ein zweiter Contender in Laker-Land. Stellen wir uns auf weitere hoffnungslose Jahre ein.
Hier ein paar harte Fakten zu den Clippers:
Ein „Fan“ verkaufte kürzlich 225 Dollar Tickets für das Spiel gegen die Wizards für 15 Dollar über das Internet.
Die Clippers haben keine „retired Numbers“ in ihrer fast 40 jährigen Geschichte.
Die Clippers haben noch keine NBA Meisterschaft gewonnen…und auch noch keinen Conference-, geschweige den Divisions-Titel.
Unter den Top-Ten-Scoring-Leaders der Franchise befinden sich so klangvolle Namen wie Loy Vaught, Ken Norman, Benoit Benjamin und Eric Piatkowski.
2005 Pick 12: Yaroslav Korolev
Das Gesicht der Franchise ist für mich immer noch Loy Vaught…LOY VAUGHT
Ein Clippers Spiel kann aber doch amüsant sein, vor allem weil Super Fan ClipperDarrell regelmäßig eine Show abzieht.
Hier ein kleines Video über ihn. Checkt auch seine Homepage.
März 23, 2009 von Martin um 5:20 pm · Abgelegt unter: NBA, Neuigkeiten
Die Play-Off-Situation nimmt allmählich ihre festen Formen an. Es dürften spannende Serien werden, in denen der ein oder andere Underdog berechtigte Chancen auf eine Überraschung haben sollte. Eine Mannschaft, die dabei gefährlich wirkt sind die Philadelphia 76ers.
Das Team wurde nach der Verpflichtung von Elton Brand bei einigen Experten bereits als neue Macht im Osten gehandelt; hatten sie doch den Pistons in der ersten Runde einen guten Kampf geliefert und gezeigt , dass die junge Truppe ernstzunehmen ist.
Der Start in die Spielzeit missglückte jedoch. Mit einer Bilanz von 13 zu 20 wurden die Sixers von eben jenen Experten bereits als Enttäuschung der Saison betitelt. Schlimmer noch,80-Millionen-Dollar-Mann Brand verletzte sich an der Schulter und musste die Saison vorzeitig abhaken.
Was folgte war eine Serie von sieben Siegen in Folge, eine 14 zu 4 Bilanz und eine Reihe von Youngsters, die sich ins Rampenlicht beförderten. Momentan sind die Sixers knapp über der 50-Prozent-Marke und eine sichere Bank im Play-Off-Gefüge.
quelle: www.espn.go.com
Andre Miller ist der erfahrene Quaterback der Sixers. Er dirigiert seine jungen Mitspieler und sorgt für die nötige Ruhe, die taktische Marschroute. Ein völlig anderer Spielmacher als sein Vorgänger Allen Iverson, der Lieblingssohn der Franchise, der für Miller, unter Tränen der Fans, nach Denver abgegeben wurde, um eine neue Ära in Philly einzuläuten. Wirft man nun, zwei Jahre Später, einen nüchternen Blick auf diesen Trade, kann man behaupten die Sixers hätten alles richtig gemacht. Miller ist die ideale Besetzung auf der Point Guard Position, keiner dem dafür All-Star-Beachtung geschenkt wird, aber jemand der das Denken und Lenken übernimmt, seine Mitspieler stärker macht.
Unter demselben Namenspatron steht Andre Iguodala. Der leise Superstar der Franchise. Man mag überrascht sein, dass dies erst die fünfte Saison des Forwards ist, so sehr wurde er ein fester Bestandteil der NBA Community. Ein Verteidiger, ein Athlet, ein Kapitän und das Gesicht des neuen Philadelphia-Basketballs.
Um diese beiden Säulen gruppieren sich neue Gesichter, die ihren Anteil zu einer erfolgreichen Zukunft beisteuern.
Das Mega-Talent Thaddeus Young fiel den Sixers, bedingt durch einen starken Draft-Jahrgang 2007, relativ spät an Position 12 zu. Er bekommt durch Brands Ausfall nun mehr Spielzeit und zeigt gleich in seiner zweiten NBA Saison, dass er bald reif sein wird, das Team beim All-Star-Game zu vertreten, schließlich ist er erst 20 Jahre alt und steuert bereits 15 Punkte pro Spiel bei.
Guard Louis Williams, heute im Alter eines NCAA-Seniors, war einer der letzten High School Spieler, die im Draft gezogen wurden und hat sich schon als „Steal“ bewährt. Seine 12 Punkte und 3 Assists machen ihn zu einem der gefährlichsten Bankspieler der Liga. Ein Allen Iverson für Arme, ein weiterer Spieler, dem die Zukunft gehört und nagelt mich hier fest, ein „All Star in the making“.
Auch der diesjährige Pick, Marreese Speights scheint eine erfolgreiche Verstärkung zu sein. Zusammen mit Samuel Dalembert und den beiden Verletzten, Brand und Fast-Rookie Jason Smith, stehen den Sixers in Zukunft ein beeindruckendes Arsenal von Big Men zur Verfügung.
Egal, wer es in der ersten Runde wird; Atlanta, Orlando oder Boston; gegen diese 76ers muss von der ersten Partie an richtig gut gespielt werden, sonst fängt der Sommer-Urlaub früher an als erwartet.
Beobachten wir, wie in Philadelphia wieder ein Herausforderer entsteht und hoffen wir, das Elton Brand nicht die tragische Figur wird, die durch seinen luxuriösen Vertrag diese Entwicklung behindert.