Archive for Oktober, 2009
Oktober 24, 2009 von Laura um 8:57 pm · Abgelegt unter: NBA, Neuigkeiten
Im Südwesten gibt es viel Neues. Die Dallas Mavericks haben ihr Roster überarbeitet, die Memphis Grizzlies haben sich mit Allen Iverson verstärkt und die Houston Rockets müssen ohne Yao Ming auskommen. Dazu gibt es noch die San Antonio Spurs, die zurück in die Erfolgsspur wollen, und die New Orleans Hornets. Hier ist die NBA Saison Preview für die Southwest Division:
Dallas Mavericks
Die Dallas Mavericks wollen zurück an die NBA Spitze und haben dafür ein bißchen eingekauft. Shawn Marion soll den nötigen Drive zum Korb bringen und Drew Gooden dem Frontcourt mehr Tiefe geben. Er kann Dirk Nowitzki mehr Pausen geben oder zusammen mit ihm auf dem Feld stehen, wenn Dallas ein bißchen Small Ball spielen will. Mit Tim Thomas wurde zudem ein weiterer mehr als solider Back-Up für die Positionen drei und vier geholt. Wichtigster Deal der Offseason war jedoch das Re-Signing von Jason Kidd. Der Point Guard ist zwar schon 36, gehört aber immer noch zum besten, was in der Liga herumläuft. Damit hat Dallas das stärkste Roster seit Jahren. Ernsthaft zu den Contendern kann man das Team jedoch nicht zählen.
Houston Rockets
Kein Yao Ming. Ein Tracy McGrady, der erst Mitte der Saison zurückkommt. Bei den Houston Rockets müssen Rollenspieler viel Verantwortung übernehmen. Dass Luis Scola und Shane Battier als Leader funktionieren, haben sie in den Play Offs gegen die LA Lakers gezeigt. Bevor man den alten Satz „Der Star ist die Mannschaft“ feiert, sollte man jedoch folgendes bedenken: Es war eine Serie und die Raketen hatten das Momentum auf ihrer Seite. Sie haben sich quasi in einen Rausch gespielt und das Beste aus sich herausgeholt. Akteure wie Aaron Brooks werden über 82 Spiele das Level aber nicht so hoch halten können. Mit einem wieder fitten T-Mac ist die Play Off Teilnahme absolut möglich, muss aber hart erkämpft werden.
Memphis Grizzlies
Wie gut ist Allen Iverson? Die Memphis Grizzlies haben einen der Top Free Agents des Sommers verpflichten können. Aber einen, bei dem man nicht weiß, was er einem bringt. Taugt der egozentrische Guard wirklich zum Anführer einer jungen und durchaus talentierten Truppe? Wohl kaum. Iverson gibt Memphis Scoring Power und Schnelligkeit, aber er hat nicht genügend Spielübersicht, um Rudy Gay und O.J. Mayo geschickt einzusetzen. Anstatt die Mannschaft wachsen zu lassen, wollte man im Management lieber den Erfolg mit der Brechstange kaufen. Ärger ist vorprogrammierrt und die Grizzlies werden mit den Play Offs nichts zu tun haben.
New Orleans Hornets
Die Hornets haben über den Sommer Tyson Chandler gegen Emeka Okafor getauscht und Rasual Butler zu den LA Clippers geschickt. Beide Moves machen das Roster der finanziell angeschlagenen Franchise nicht gerade stärker. Okafor ist weniger athletisch als Chandler und muss sich dem schnellen Spiel von Aufbau Chris Paul erst anpassen. Butler war zudem einer der sichersten Schützen von Down Under und eine wichtige Option in der Offensive der Hornissen. Damit sind die Hornets schlechter besetzt als vergangene Saison. Das Team wird die Play Offs erreichen, kann sich aber selbst in den kühnsten Träumen keine Hoffnungen auf den Titel machen.
San Antonio Spurs
Bei den San Antonio Spurs zählt nur der Titel. Dafür wurde Richard Jefferson aus Milwaukee geholt. Damit ist der Flügel deutlich korbgefährlicher. Tim Duncan liefert zudem seit Jahren konstant Spitzenleistungen ab und Tony Parker reift immer mehr zum Aufbauspieler mit Spielübersicht. Neben einem starken Zug zum Korb kann er auch von außen abschließen, wie er bei der EM gegen Deutschland bewiesen hat. Reicht das, um als Herausforderer zu gelten? Ja. Die Spurs haben die Chance, den Lakers Konkurrenz zu machen. Allerdings muss dafür mehr von der Bank kommen, um dem inzwischen 33-jährigen Duncan mehr Pausen geben zu können. Als Backups stehen für ihn Theo Ratliff und Ian Mahinmi parat. Ersterer ist – euphemistisch betrachtet – sehr erfahren, Letzterer ist noch reichlich grün hinter den Ohren und kam 2008/09 kaum aufs Parkett.
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Oktober 22, 2009 von Laura um 11:03 pm · Abgelegt unter: Neuigkeiten, Schuhreport
Die Zeiten, in denen auf den Basketball Courts vornehmlich Chucks, lange Socken und kurze Hosen getragen wurden, sind lange vorbei. Seitdem High-Flyer das Hardwood erobert haben, sind auch die Anforderungen an die Basketballschuhe gestiegen. Zahlreiche Innovationen sind den Wissenschaftlern bereits eingefallen. Aber was verbirgt sich eigentlich hinter Flywire, Hexalite oder APT?
Flywire
Wie erreicht man eine möglichst stabile Konstruktion und spart dabei dennoch Gewicht? Um diese Frage zu beantworten, haben sich die Designer von Nike das Prinzip von Hängebrücken angesehen. Diese halten enorme Zugkräfte aus und imponieren dennoch durch eine offene Bauweise. Davon inspiriert entwickelten sie Flywire – ein System für das Außenmaterial von Basketballschuhen. Die Designer ermittelten, an welchen Stellen beim Spielen tatsächlich Zugkräfte auftreten und setzten genau dort sehr strapazierfähige Fasern ein. Diese sorgen für die nötige Stabilität. Da das Material aber nicht einfach nach dem Gießkannen-Prinzip eingesetzt wird, sind die Sneaker absolute Leichtgewichte.
In diesen Basketballschuhen kannst du die Technologie bewundern:
Nike Hyperdunk, Nike Hyperize TB, Nike Zoom Kobe 4
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Hexalite
Eine gute Dämpfung ist unerlässlich, will man den Ball mit viel Power durch die Reuse stopfen. Daher wird hier besonders viel Entwicklungszeit investiert. Bei Reebok heißt das System Hexalite. Hier werden sechseckige Kammern in der Sohle eingesetzt, in denen spezielle Gasmischungen gespeichert sind. Die Kapseln bestehen aus dem Kunststoff Polyurethan. Dieses Material hat die Eigenschaft, Luft ein- und auslassen zu können. Landest du nach Dunk oder Korbleger, wird sukzessive Luft ausgesetzt, so dass der Sprung abgefedert wird. Anschließend füllen sich die Kammern wieder, damit du auch bei allen folgenden Sprünge samtweich landest.
Basketballschuhe mit dem System sind:
Reebok Question Mid, Reebok Slam Grenade, Reebok Question 3
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APT
April Holmes hält gleich drei Weltrekorde: über 100 m, 200 m und über 400 m. Allerdings ist ihr eines Bein amputiert, so dass sie den Paralympics startet. Anstelle des Beines trägt sie eine Prothese – und genau die war das Vorbild für das APT System. Die Technologie besteht aus einem elastischen Sohlenbereich, der Energie an den Spieler zurückgibt. Es ist besonders auf das Game von schnellen Ballern ausgerichtet, die viele schnelle Richtungswechsel umsetzen wollen. Besondern Wert bei der Konstruktion darauf gelegt, dass die Energie in die richtige Richtung gelenkt wird. Denn der Spieler soll den Schuh kontrollieren und nicht der Schuh den Spieler.
Dieser Basketballschuh ist mit der Technologie ausgerüstet:
Air Jordan 2009
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Bounce
Mit dem Bounce System von Adidas hast du sozusagen Sprungfedern in deinen Sneakern eingesetzt. Mehrere Elemente im Mittelfuß und in der Sohle federn deine Sprünge ab und wandeln dabei die Energie um, so dass du nach vorne gepusht wirst. Damit werden gerade reaktive Bewegungen unterstüzt. Wenn du dir also den Rebound geschnappt hast, aber nicht gleich zum Tip-In gekommen bist, kannst du dank Bounce schneller wieder hochspringen. Das System ähnelt zumindest in seiner Wirkung der APT Technologie von Nike. Allerdings sind die Elemente hier vertikal aufgebaut, während bei Nike der Einsatz nur leicht diagonal verläuft.
Zu finden ist das System in diesen Basketballschuhen:
Adidas TS Bounce Commander
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Das waren vier von unzähligen Technologien, die für Basketballschuhe entwickelt worden sind. Diese Beispiele zeigen bereits, wieviel Aufwand in euren Sneakern steckt.
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Oktober 22, 2009 von Laura um 10:03 pm · Abgelegt unter: NBA, Neuigkeiten
Weiter geht’s mit der Preview für die neue Saison im Westen und der Frage, ob die Los Angeles Lakers den Repeat schaffen können. Außerdem gibt es noch die Golden State Warriors, Los Angeles Clippers, Phoenix Suns und Sacramento Kings.
Golden State Warriors
Schon bevor die Saison beginnt, versinken die Warriors im Chaos: Stephen Jackson fordert vehement einen Trade. Der andere Star der Franchise, Monta Ellis, hat zudem nichts Besseres zu tun, als Rookie Stephen Curry zu kritisieren. Warum? Weil die beiden im Backcourt zusammen spielen sollen, aber Ellis das für nicht möglich hält. Dabei hat Jackson als Topscorer der NCAA durchaus schon gezeigt, dass großes Potential in ihm steckt. Wenn sich die beiden Stars, Jackson und Ellis, zusammenreißen, können die Warriors durchaus im Rennen um die Play Offs mitmischen. Derzeit sieht es aber eher danach aus, als wenn die Franchise im Chaos versinken würde.
LA Clippers
Blake Griffin wird in LA schon jetzt gefeiert wie ein Held. Und die Erwartungen auf den Schultern des 20-jährigen Power Forwards sind nicht gerade gering – schließlich soll er die Clipps in die Play Offs führen. Keine leichte Aufgabe, aber durchaus möglich. Griffin hat in der Summer League und in der Preseason enormes Potential aufblitzen lassen – unter anderem mit einem Poster Dunk über DJ Mbenga von den Lakers. Vor allem im Frontcourt sind die Clippers stark besetzt: Al Thornton auf dem Small Forward und Chris Kaman sowie Marcus Camby als Center bringen zusammen mit Griffin fast jedes Team in Match-Up Probleme. Und auch der Backcourt sieht nicht schlecht aus: Eric Gordon war vergangene Saison einer der wenigen Lichtblicke und Rasual Butler bringt viel Gefahr von außen mit. Sollte Baron Davis fit bleiben und an frühere Leistungen anknüpfen, hätte LA zudem einen erfahrenen Aufbau als Leader auf dem Feld. Damit rücken die Play Offs in greifbare Nähe.
LA Lakers
2008/09 haben wir den besten Kobe aller Zeiten gesehen. Er ist gereift und in den besten Jahren seiner Karriere. Zudem konnte die Meister Truppe im Kern zusammen gehalten werden. Einzig Energizer Trevor Ariza ist weg – wurde jedoch durch Ron Artest mehr als gleichwertig ersetzt. Klar, Artest ist kein einfacher Charakter, aber Coach Phil Jackson hat bereits bei den Bulls mit Dennis Rodman gezeigt, dass er auch mit schwierigen Spielern zurechtkommt. Und wenn Andrew Bynum endlich eine volle Saison spielen kann, wird das LA in der Zone noch gefährlicher machen. Ob er es schafft, den Status Ewiges Talent loszuwerden, ist angesichts seiner angeschlagenen Knie jedoch ungefähr so sicher wie ein Sechser im Lotto. Dennoch: Die Lakers sind so tief besetzt, wie kein anderes Team in der Liga – und damit sind sie Favorit auf den Titel.
Phoenix Suns
Die Suns haben über den Sommer den alternden und langsamen Shaquille O’Neal verscherbelt. Damit heißt es nun: Freie Fahrt Offensive! Amare Stoudemire und Jason Richardson können mit der nötigen Power zum Brett gehen. Steve Nash und Grant Hill bringen Erfahrung ins Spiel. Große Namen sind es, die da auf dem Suns Meldebogen stehen. Nur leider sind gerade die beiden letztgenannten auch schon etwas in die Jahre gekommen. Nash ist immerhin 35 und Hill sogar 37. Zudem fehlt ein richtiger Fünfer: Channing Frye und Robin Lopez sind solide Back-Ups, werden aber wohl angesichts mangelnder Alternativen oft in der Starting Five stehen. Die Suns stehen vor einer schwierigen Saison: Der Run auf die Play Offs kann klappen, aber gerade zum Ende der Season werden sich das Alter der Akteure sowie die fehlende Tiefe des Kaders bemerkbar machen.
Sacramento Kings
Soviel ist sicher: Die Sacramento Kings werden nichts mit den Play Offs zu tun haben. Kevin Martin ist unumstrittener Topscorer – und verkommt viel zu oft zur einzigen Option im Angriff. Spencer Hawes hat zwar gute Anlagen, ist aber mindestens noch ein paar Jahre davon entfernt, ein starker Center zu sein. Immerhin hat er sich in seiner zweiten NBA Saison etabliert und kann sich im dritten Jahr vielleicht noch steigern. Auch Rookie Tyreke Evans könnte sich als Hoffnungsträger erweisen. Der vierte Pick ist ein guter Scorer und setzt für sein Alter auch seinen Körper geschickt ein.
Fazit
Die beiden Teams aus LA stehen in dieser Division eindeutig im Fokus. Die Lakers können den Repeat schaffen, die Clippers den Einzug in die Play Offs. Alle Fans des Basketballs in Hollywood können schon mal die Korken knallen lassen!
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