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Archive for Dezember, 2009

Der Nike Air Max LeBron VII

Um kaum einen Schuh wurde in den letzten Monaten so ein Hype entfacht, wie um den neuen Signature Schuh von LeBron James, den Nike Air Max LeBron VII. Nachdem Nike die Fans lange hat warten lassen, ist der Basketballschuh inzwischen in Deutschland angekommen.

Flywire macht aus dem Sneaker ein Leichtgewicht

Auf den ersten Blick fällt die Flywire-Einheit an der Seite auf. Die Technologie wurde bereits beim Zoom Kobe eingesetzt sowie bei den Hyperize Modellen. Sie besteht aus unzähligen Fasern, die zugkräftig sein sollen. Da sie nur an den Stellen verwendet worden, wo auch tatsächlich Zugkräfte wirken, spart das enorm am Gewicht.

Zumindest die Gewichtseinsparung ist beim ersten Anfassen spürbar. Gehörten ältere Schuhe von LeBron noch eher zu den Schwergewichten im Sneaker-Regal, ist sein neuer Sneaker um einiges leichter. Fährt man mit den Fingern über die Seitenpartie, kann man zudem die Faserstruktur erahnen.

Beim ersten Anziehen merkt man zudem, dass der Schuh tatsächlich ziemlich stabil ist. Nicht ganz so sehr wie die Zoom LeBron Modelle, die noch mit extra Verschlussgurten ausgerüstet waren. Aber dafür fühlt man sich in dem Schuh auch wesentlich beweglicher.

Das Air Max System federt alle Sprünge ab

Wie der Name verraten lässt, wartet der Basketballschuh mit der Air Max Dämpfung auf, die in der Sohle eingebaut ist. Sie soll angeblich selbst beim krachendsten Dunk für eine butterweiche Landung sorgen. Da ich nicht ganz so hoch springen kann wie der King, habe ich das Gefühl noch nicht testen können. Aber bei den ersten Schritten im Sportgeschäft schien der Schuh über ein ordentliches Dämpfungs-System zu verfügen.

Viele Details runden den Sneaker ab und lassen die Handschrift von LeBron James erkennen. Seine Unterschrift ist beispielsweise eingearbeitet genauso wie das LBJ Logo von Nike.

LeBron James hat einen guten neuen Schuh

Alles in allem ist der Hype um den neuen Nike Air Max LeBron VII vielleicht etwas übertrieben. Schließlich wird das Rad mit ihm nicht neu erfunden. Nike greift vielmehr auf bereits bekannte Technologien zurück, die jedoch sehr gelungen zusammengesetzt werden. Zudem ist er einer der leichtesten Schuhe, die auch für Big Men geeignet sind.

Zu kaufen gibt es den Basketballschuh zum Beispiel bei KICKZ.COM für 159,95 €.

Mehr Infos: www.kickz.com

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Schwieriges Comeback für T-Mac

Tracy McGrady wartet auf sein Comeback. Immer wieder hat er erklärt, dass er wieder bereit sei. Dass er spielen könne. Dass er wieder bei 100 Prozent sei. Aber die Houston Rockets warten nicht so sehnsüchtig auf ihren einstigen Franchise-Player. Denn auch ohne T-Mac läuft bei den Rockets vieles gut.

Der Star ist die Mannschaft

Houston steht auf Platz sieben im Osten und ist damit auf Play Off Kurs. Das hatte vor der Saison angesichts des Ausfalls von Yao Ming kaum jemand erwartet. Aber noch viel wichtiger: Die Rockets sind eine Mannschaft. Viele Rollenspieler, die woanders nur von der Bank kommen würden, übernehmen hier Verantwortung und zeigen, dass sie vielleicht doch Potential für mehr haben. Auch das hatte niemand erwartet.

In den Play Offs gegen die LA Lakers überraschte die Truppe zwar bereits ohne ihre Stars und fand in Ron Artest, der im Sommer zu den Lakers wechselte, und Shane Battier schnell zwei neue Leader. Aber die Serie wurde von den meisten Experten als Moment-Aufnahme eingeschätzt. Nach einem Viertel der Regular Season haben die Rockets jedoch bewiesen, dass die Franchise auch ohne Stars lange erfolgreich spielen kann.

Trevor Ariza, bei den Lakers noch Edel-Joker, ist mit 17,6 Punkten zum Topscorer aufgestiegen. Der Energizer glänzt zudem mit 3,6 Assits und 2,2 Steals. Auch Aaron Brooks profitiert vom neuen Verständnis in Houston. In seiner dritten NBA Saison vollzieht er einen weiteren unglaublichen Leistungssprung. Derzeit legt er 16,5 Punkte und 5,5 Assists auf. Wenn er so weiter macht, ist er ein ernsthafter Kandidat auf den Titel Most Improved Player.

McGradys Comeback kostet Minuten

Vor allem Ariza und Battier müssen bei einer Rückkehr von McGrady Minuten hergeben. Beide haben sich während seiner Abwesenheit jedoch zu Leistungsträger entwickelt. Coach Rick Adelman steht daher vor keiner leichten Entscheidung. Um den einstigen Franchise-Player T-Mac wieder aufzubauen, muss er ihm Einsatzzeit geben. Das kann jedoch schnell zu Lasten von seinen aufstrebenden Spielern gehen, die sich womöglich mit der neuen Rolle nicht abfinden wollen.

Selbst wenn McGrady zunächst nur von der Bank kommen wird, beansprucht er doch schnell den Platz als Leader. Das zeigt er bereits mit seinem Auftreten in den Medien, wo er ohne Absprache mit dem Coach bereits sein Comeback angekündigt hatte. Die Frage ist: Akzeptieren es seine Mitspieler, dass sie zurücktreten müssen, weil McGrady vor zwei Jahren einer der gefährlichsten Scorer der Liga war?

T-Mac muss sich erst einfügen

Inzwischen ist McGrady 30 Jahre alt und mehrfach am Knie operiert. Ob er beim Comeback so stark wie früher sein wird, kann daher bezweifelt werden. Sein Trainer Adelman tut daher gut, noch etwas abzuwarten. Dem Star etwas Zeit zu geben. McGrady soll bei seiner Rückkehr wirklich bei 100 Prozent sein. Und schließlich braucht Adelman ihn nicht. Solange T-Mac nicht im Roster steht, kann er keine Unruhe in das eingespielte Team bringen. Das wird sich ändern, sobald McGrady wieder auf dem Hardwood steht.

Ob es ein erfolgreiches Comeback wird, ist auch davon abhängig, ob er Geduld mit sich haben kann. Denn er muss sich in den ersten Spielen erst wieder einfinden in der Mannschaft, die auch ohne ihn spielen kann. Die nicht darauf wartet, dass er zurückkommt. Der einzige, der wartet, ist leider McGrady selbst. Es ist ein bißchen so: Stell dir vor, ein zweimalige Scoring-Champ kehrt zurück und keinen interessierts.

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