Archive for Januar, 2010
Januar 31, 2010 von Laura um 3:19 pm · Abgelegt unter: NBA, NBA Trades, NBA rumors, Neuigkeiten
Die Lakers haben bereits gute Erfahrungen mit Trades im Winter gemacht. Pau Gasol war es, der aus dem Team 2008 einen Contender machte. Ein Jahr später hatte der Spanier entscheidenden Anteil am Titel-Gewinn. Die Lakers haben bereits den stärksten und ausgeglichensten Kader der Liga, aber sie haben gerade zuletzt auch mit einigen Problemen zu kämpfen. In den letzten zehn Spielen gab es gleich drei Niederlagen. Für den Titel ist das zu viel. Wird man also nervös in Hollywood?
Sollte es einen Mega-Deal von den Cleveland Cavaliers geben, könnte sich schnell eine kleine Lawine lösen, wenn die Lakers nachrüsten wollen. An zwei Spielern soll LA bereits dran sein: Chris Bosh von den Toronto Raptors und Kirk Hinrich von den Chicago Bulls.
Der athletischste Frontcourt ever mit Chris Bosh
Chris Bosh würde den Lakers kurzfristig eine deutliche Verbesserung bringen. Er und Pau Gasol im Frontcourt würden jedes Team in Match-Up Probleme bringen. Beide sind zwar keine klassischen Center, aber sie würde eine Athletik in die Zone bringen, wie es sie sonst nirgendwo gibt. Beide könnten sich zudem weiter draußen postieren und dadurch große Gegenspieler aus der Zone locken.
Die Raptors wollen Bosh aber eigentlich langfristig behalten. Das ist oberste Priorität für den Sommer, wenn sein Vertrag ausläuft. Toronto kann ihm Geld bieten, aber kaum die Aussicht auf einen NBA Titel. Und daher ist es nicht unwahrscheinlich, dass Bosh lieber für weniger Geld zu einem Contender wechselt. Wenn die Raptors ihn jetzt traden, hätten sie noch die Möglichkeit, sich einen guten Gegenwert zu holen.
Und wen können die Lakers anbieten? Andrew Bynum. Der Center gilt als sehr talentiert und hat das diese Saison auch erstmals über längere Zeit bewiesen. Um ihn könnte Toronto ein neues Team aufbauen. Für die Raptors wäre das ein guter Deal. Und für die Lakers? Kurzfristig würde es das Roster zum heißesten Titelkandidaten machen. Aber wie gesagt, der Vertrag von Bosh läuft im Sommer aus. Und die Lakers haben sicher nicht das Geld, um Kobe Bryant, Pau Gasol und Chris Bosh zu bezahlen. Nach der Saison wäre er also vermutlich weg.
Kirk Hinrich als Ersatz für Derek Fisher
Von etwas längerer Dauer wäre da die Verpflichtung von Kirk Hinrich. Der Point Guard ist bei den Chicago Bulls von Derrick Rose aus der Starting Five verdrängt worden und legt nur noch 10,0 Punkte und 4,6 Assists auf. Damit soll er den Lakers weiterhelfen? Das Potential von Hinrich wird im chaotischen Chicago sicher nicht unterstützt. Und dass er gegenüber dem talentierten Rose seine Spielzeit eingebüßt hat, wird ihm dort wohl jeden Tag vor Augen geführt. Vom Franchise-Player ist er binnen weniger Jahre zum überflüssigen Trade-Material verkommen, um es mal überspitzt zu formulieren.
Bei den Lakers könnte Hinrich in gewisser Weise neu anfangen. Er könnte um den Titel mitspielen. Und er könnte die Versicherung für die Zukunft sein, wenn der alternde Derek Fisher seine Karriere ausklingen lässt. Sicher ist jedenfalls eines: Die Lakers brauchen in naher Zukunft einen jüngeren Point Guard, der auf dem Niveau eines Titelanwärters spielen kann. Hinrich wäre da eine gute Option.
Gerüchten zufolge sollen die Lakers im Austausch Sasha Vujacic und Adam Morrison angeboten haben. Vujacic ist ein ordentlicher Shooter von außen und Morrison hält die Bank schön warm. Beide sind aber weit davon entfernt, genügend Gegenwert für einen Spieler wie Hinrich zu bieten. Die Lakers müssten also noch etwas dazugeben: Entweder einen zukünftigen Draft-Pick oder noch einen Spieler wie Luke Walton oder Jordan Farmar. Drei Rollenspieler für Hinrich? Ob die Bulls darauf eingehen?
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Beide Bilder stammen von Keith Allison.
Januar 31, 2010 von Laura um 9:10 am · Abgelegt unter: NBA, NBA Trades, NBA rumors, Neuigkeiten

Trade Gerüchte um Amare Stoudemire gehören zu jedem Winter und Sommer dazu wie Schnee bzw. Sonne. Über die Jahre haben sie sich etwas abgenutzt, bleiben aber immer noch interessant. Vier Teams wird derzeit nachgesagt, dass sie Interesse an Stoudemire haben: den Golden State Warriors, Minnesota Timberwolves, Miami Heat und Cleveland Cavaliers.
Golden State Warriors
Die Warriors könnten etwas Unterstützung unter dem Korb sicher gut gebrauchen. Stoudemire und Stephen Curry würden ein starkes Duo abgeben, um das die Warriors einige Rollenspieler gruppieren könnten. Als Trade-Material würde sich auf den ersten Blick Andris Biedrins anbieten, da er dann auf die Bank rutschen würde. Allerdings läuft sein Vertrag bis 2014 und kostet noch insgesamt 36 Millionen Dollar. Das wollen die Suns sicher nicht aufnehmen. Um einen Stoudemire Deal zu arrangieren, fehlt den Warriors wohl das nötige Trade-Material, wenn sie nicht Monta Ellis abgeben wollen. Darum gibt es zwar immer wieder Gerüchte, aber bisher wurde es von der Franchise auch stets dementiert.
Minnesota Timberwolves
Die Minnesota Timberwolves verfügen über einige talentierte Spieler, mit denen sie in den kommenden Jahren durchaus um die Playoffs spielen könnten. Jonny Flynn, Kevin Love und Al Jefferson haben noch jede Menge Potential. Ein Spieler wie Stoudemire würde ihnen einen erfahrenen Go-to-Guy für enge Spiele geben sowie eine athletische Verstärkung für den Frontcourt. Stoudemire könnte in Minnesota wieder als Power Forward auflaufen und mit Jefferson unter den Körben aufräumen.
Für Love wäre das allerdings alles andere als günstig: Seine Spielzeit würde erheblich sinken und entsprechend seine Entwicklung stecken bleiben. Was können die Wolves bieten? Zum einen Love, auf den sie dann – wenn auch schmerzlich – verzichten könnten und die Rechte an einem gewissen Ricky Rubio. Das könnte für die Suns wirklich interessant sein. Schließlich ist Point Guard Steve Nash mittlerweile 36 Jahre alt. Ein paar gute Jahre hat er noch vor sich, dann könnte er Rubio aufbauen und den perfekten Generationen-Wechsel einleiten.
Miami Heat
Die Miami Heat haben sich für die nähere Zukunft eines zum Ziel gesetzt: Dwyane Wade halten. Darüber hinaus wollen sie ihr Roster im Sommer vor allem auf den tiefen Positionen aufrüsten. Ein Trade zum jetzigen Zeitpunkt könnte nur eines bedeuten: Die Heat wären sich mit Wade bereits über eine Vertragsverlängerung einig. Und wollen daher sehen, ob sie schon dieses Jahr zum Contender aufsteigen können. Aber wen abgeben? Michael Beasley ist talentiert, aber auch mit vielen persönlichen Problemen behaftet. Für die Heat ist er daher nicht unantastbar. Stoudemire könnte bei den Heat dann – wie in Minnesota – auf die Vier rücken und mit Jermaine O’Neal zusammenspielen.
Cleveland Cavaliers
Die Cleveland Cavaliers wollen diese Saison den Titel. Das hat bereits der Sommer mit der Verpflichtung von Shaquille O’Neal gezeigt und das beweisen immer wieder die Trade-Gerüchte, die sich um jeden halbwegs talentierten Spieler ranken. Die Cavaliers sind mit 37 Siegen das derzeit stärkste Team der NBA und haben zuletzt erst gegen die LA Lakers gewonnen. Aber die Erfahrung der vergangenen Saison hat dem Team gezeigt, dass auch die beste Bilanz nicht unbedingt ins Finale führt.
Eine Verstärkung wäre nicht schlecht und Stoudemire wäre definitiv eine. Sonst haben die Cavs schließlich nur Anderson Varejao als Power Forward. Stoudemire würdem Spiel der Cavs auch wieder mehr Tempo geben, das durch den Trade mit Shaq verloren gegangen ist. Junges Talent ist kaum vorhanden und starke Rollenspieler fehlen ebenfalls. Ob ein Paket von Anderson Varejao, dem auslaufenden Vertrag von Zydrunas Ilgauskas oder ein paar Draft-Picks interessant genug ist, darf bezweifelt werden.
Ohne Gegenwert kriegt man Stoudemire nicht
Amare Stoudemire würde sicherlich diversen Teams weiterhelfen, aber die Phoenix Suns werden ihn nicht ohne entsprechenden Gegenwert abgeben. Die Suns stehen dafür diese Saison auch zu gut da und können sich berechtigte Hoffnungen auf einen weiten Run in den Playoffs machen. Ein Trade von Stoudemire erscheint daher immer unwahrscheinlicher.
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Das Bild oben stammt von Keith Allison.
Januar 30, 2010 von Laura um 1:08 pm · Abgelegt unter: NBA, NBA rumors, Neuigkeiten

Im Fall Tracy McGrady lautet die Frage nicht: Wer hat Interesse an T-Mac? Sondern: Wer ist bereit, sein dickes Gehalt zu zahlen? McGrady ist mit 23,23 Millionen Dollar der bestbezahlte Spieler der Liga und für den Rest der Saison bleibt davon noch etwa die Hälfte übrig, die ein neues Team übernehmen müsste.
Der Vertrag läuft jedoch nach der Saison aus. Finanziell ist das für Mannschaften interessant, die schnell Platz schaffen wollen für den attraktiven Free Agent Sommer. Aber in Zeiten wie diesen findet sich dennoch eher schwer eine Mannschaft, die für einen Spieler für die Hälfte der Saison über 10 Millionen Dollar zahlt – so viel ist McGrady einfach nicht wert. Betrachtet man die finanzielle Seite würde ein Buy-Out am meisten Sinn ergeben.
Viele Fragezeichen um McGrady
Weiteres Problem: Keiner weiß, wie fit T-Mac wirklich ist. In den sechs Spielen für die Houston Rockets hat er diese Saison 3,2 Punkte und 1,0 Assists aufgelegt – in durchschnittlich 7,7 Minuten Einsatzzeit. Seit Ende Dezember ist er jedoch von der Bildfläche verschwunden und arbeitet mit Tim Grover an seiner Fitness, der auch schon Michael Jordan in Form gebracht hatte. Nach dessen Angabe ist McGrady bei 100 %. Ob man dem Glauben kann, sei mal dahin gestellt. Fest steht, er hat kaum Spielpraxis.
Es halten sich Gerüchte, dass die New York Knicks an McGrady interessiert sind. Zuzutrauen wäre es der Franchise, dass sie es auf den Cap Space abgesehen haben. Aber wen sollen sie dafür abgeben? Ein Trade, der den Vertrag von McGrady beinhaltet, ist nur schwer zu realisieren. Daher ergeben sich zwei Szenarios: T-Mac einigt sich mit den Rockets auf einen Buyout bzw. arrangiert diesen, wenn er ein neues Team gefunden hat. Oder McGradys Vertrag läuft im Sommer automatisch aus und er stößt zur ohnehin schon großen Free Agent Klasse dazu.
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Das Bild stammt von Keith Allison.
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