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Archive for Mai, 2010

NBA DVDs mit Dirk Nowitzki, Kobe Bryant und Co.

Du planst bei dir daheim eine große NBA Finals-Party, weißt aber noch nicht, was ihr bis zum Tip-Off machen sollt? Oder du ärgerst dich mal wieder über das schlechte Fernseh-Programm? Zwei DVD Neuerscheinungen verschaffen jetzt Abhilfe: “Die größten Rivalitäten und Überraschungen – Folge 1″ zeigt spannende Duelle und “Der weite Weg ins All-Star-Team” beschreibt unter anderem die Karrieren von Dirk Nowitzki, Kobe Bryant und Kevin Garnett.

Beide DVDs erscheinen am Freitag, 21. Mai, und sind im gut sortierten Fachhandel erhältlich. Sie kosten jeweils 17,99 Euros.

Die größten Rivalitäten und Überraschungen – Folge 1

Mitte der 200er Jahre hieß das große Duell in der Eastern Conference noch Detroit Pistons vs. Miami Heat. Die beiden Franchises trafen nicht nur in der Regular Season, sondern auch immer wieder in den Playoffs aufeinander. Und die Spiele mit Chauncey Billups und Ben Wallace auf der einen und Dwyane Wade auf der anderen Seite sollten jedem NBA Fan noch im Gedächtnis geblieben sein. Die DVD “Die größten Rivalitäten und Überraschungen – Folge 1″ erzählt die packenden Duelle und liefert spektakuläre Bilder. Neben der Duell der Pistons und Heat gibt es auf der DVD unter anderem die Rivalität der Dallas Mavericks mit den San Antonio Spurs und zwischen Allen Iverson und Vince Carter.

80 Minuten Laufzeit
Sprachen: Deutsch, Englisch, Französisch

Der weite Weg ins All-Star-Team

Die ersten Jumpshots auf den Korb in der Garagen-Einfahrt, erste Erfolge in der Highschool und vielleicht ein großer Auftritt beim NCAA Tournament. Später das Debüt in der NBA und die ersten schweren Jahre in der besten Liga der Welt. Der Weg ins All-Star-Team ist weit. Die gleichnamige DVD erzählt, wie es Dirk Nowitzki, Kobe Bryant, Kevin Garnett, Dwyane Wade oder Steve Nash unter die besten Basketballer geschafft haben. Durch interessante Interviews und die Karriere-Höhepunkte der einzelnen Spieler kratzt diese Dokumentation nicht nur an der Oberfläche, sondern bietet spannende Hintergrundgeschichten.

87 Minuten Laufzeit
Sprachen: Deutsch, Englisch, Französisch

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NBA Draft Lottery: Washington Wizards haben Recht auf John Wall

John Wall und Gilbert Arenas als neuer Frontcourt der Washington Wizards – das könnte nächste Saison Wirklichkeit werden. Die Wizards haben die NBA Draft Lottery gewonnen und dürfen daher am 24. Juni als erstes Team ihren Frischling wählen. Beste Chancen auf den Nummer-1-Pick werden bereits seit Monaten John Wall eingeräumt. Der Point Guard der Kentucky Wildcats gilt als größtes Talent seines Jahrgangs und beeindruckt zudem mit seiner starken Physis.

Mit John Wall könnten die Wizards ihre Zukunft aufbauen

Chaotischer hätte die Saison 2009/10 für die Washington Wizards nicht laufen können. Gestartet als Kandidat für die Playoffs verlor sich das Team im Skandal um Gilbert Arenas und Javaris Crittenton. Und kurz vor Ablauf der Trading Deadline gab das Team mit Brendan Haywood und Caron Butler zwei Stars ab, um Platz unter’m Salary Cap zu sparen. Mit dem ersten Pick beim NBA Draft kann sich die Franchise nun ein neues hoffnungsvolles Gesicht holen: John Wall.

John Wall ist ein athletischer Point Guard, der sowohl spektakulär im Fast Break abschließen kann, aber auch aus der Mitteldistanz recht sicher ist. Vor allem in der Crunch Time hat er bei den Kentucky Wildcats bereits bewiesen, dass er die Nerven behält und wichtige Würfe getroffen. Mit seinem Talent könnte Wall schon behalt der neue Franchise Player der Washington Wizards werden und damit Gilbert Arenas in den Schatten stellen.

Das Zusammenspiel der beiden wird bisher als eher problematisch angesehen. Zu ähnlich scheint ihre Spielanlage zu sein, als dass sie auf dem Court harmonieren könnten. Das angekratzte Selbstbewusstsein von Agent Zero und dessen mangelnde Fähigkeit, aus Fehlern zu lernen, ergeben zudem ein gefährliches Pulverfass. Daher könnten die Washington Wizards auch nicht nach Talent draften, sondern nach Schwachstellen in ihrem Roster. Und die gibt es derzeit auf fast jeder Position.

Die Wizards haben deutliche Defizite im Frontcourt

Neben Arenas haben derzeit lediglich Andray Blatche, Al Thornton, Nick Young und Javale McGee einen Vertrag für die neue Saison. Auf Shooting Guard Josh Howard haben die Wizards zudem eine Option. Vor allem die tiefen Positionen sind in Washington derzeit zu schwach besetzt, um mehr als einen Blumentopf zu gewinnen. Daher könnte die Franchise mit einem geschickten Draft-Pick hier schnell Abhilfe verschaffen.

Mit Derrick Favors und DeMarcus Cousins stehen den Wizards gleich zwei talentierte Center zur Auswahl. Favors ist ein starker Verteidiger und Rebounder, der seine Athletik geschickt einsetzt. Allerdings hat er zuweilen Probleme, ins Spiel zu finden, wenn er nicht die richtigen Zuspiele von seinen Mitspielern bekommt. Cousins beeindruckt ebenfalls mit seiner Athletik und bringt darüber hinaus eine gute Fußarbeit mit. Lediglich seine mentale Stärke wird bezweifelt, da er sich leicht frustrieren und damit aus dem Spiel nehmen lässt. Beide würden mit ihrer Physis den Washington Wizards weiterhelfen und könnten die Lücke im Frontcourt stopfen.

Dazu haben die Washington Wizards noch Platz unterm Salary Cap, um ihr Roster mit einem weiteren Star oder einigen guten Rollenspielern zu füllen. Gerade mal 29,18 Millionen Dollar stehen derzeit fest in den Gehaltsbüchern der Wizards. Eigentlich beste Aussichten, um einen All Star zu holen. Nur wer will freiwillig zu den Wizards gehen?

John Wall oder doch ein Big Man?

In diesen Überlegungen könnte John Wall wieder ins Spiel kommen. Denn ein Duo Arenas / Wall birgt zwar große Risiken, besitzt aber auch eine gewisse Strahlkraft. Und mit einem starken Big Man könnte daraus ein gutes Trio werden, dass die Wizards mit einem Schlag zu einem Playoff-Kandidaten machen würde. Sollte die Strahlkraft für die Wizards nicht ausreichen, droht jedoch der weitere sportliche Absturz. Insofern wären Derrick Favors oder DeMarcus Cousins für Washington die solideren Alternativen, die ergänzt mit guten Rollenspielern die Wizards ebenfalls in die Playoffs bringen können.

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Orlando Magic – mit Leichtigkeit zum NBA Titel

Dwight HowardDass die Orlando Magic ernsthafte Ambitionen auf den NBA Titel haben, ist schon lange kein Geheimnis mehr. Und dass das nicht bloß heiße Ambitionen sind, ist nach den beiden Sweeps in Runde 1 und 2 ebenfalls klar.

Das wissen sie auch selbst: „Das Fenster für einen Titel öffnet sich nicht sehr lange – also muss man es nutzen. Und dieses Fenster ist für uns gerade offen“, erklärte Rashard Lewis. Und Vince Carter legte nach der 8 – 0 Siegesserie in den Playoffs nach: „Wenn du so gut spielst, willst du am liebsten kein einziges Spiel verlieren. Ich würde die Postseason gerne 16 – 0 beenden.“

Orlando Magic – Dominanz in den ersten beiden Runden

Es ist dieses Selbstvertrauen und die Leichtigkeit mit der die Orlando Magic bisher durch die Playoffs gehen – oder besser marschieren. Gegen die Charlotte Bobcats überraschte der Sweep noch nicht wirklich, aber in der zweiten Runde gegen die Atlanta Hawks hatten viele eine Sechs- oder gar Sieben-Spiele-Serie erwartet. Stattdesssen demontierten Dwight Howard und Co. die Falken: 429 – 328 entschieden sie die Serie für sich, wenn man alle vier Spiele zusammenrechnet! Selten war eine Mannschaft in einer NBA Playoff Serie derart dominant.

Und wenn die Orlando Magic in den Eastern Conference Finals auf die Cleveland Cavaliers oder Boston Celtics treffen, werden sie erneut ausgeruhter sein als ihr Gegner, der dann eine harte Serie hinter sich haben wird. Vor allem gegen die alternden Boston Celtics dürfte das ein großer Vorteil sein.

Ausgeglichenheit und Leichtigkeit als Schlüssel zum Sieg

Die Orlando Magic haben dieses Jahr offensichtlich die richtige Mischung aus starkem Inside-Game mit Dwight Howard, Zug zum Korb von Vince Carter und starken Dreier-Schützen wie Rashard Lewis gefunden. Dazu ist Jameer Nelson im Gegensatz zur vergangenen Postseason fit und leitet mit 21,1 Punkten und 4,7 Assists in den Playoffs das Game der Magic. Diese Vielseitigkeit macht die Magic schwer ausrechenbar und durch die vielen Schultern, auf die die Scoring-Last verteilt wird, hat der Gegner fast immer ein Miss-Match auf der einen oder anderen Position.

Die Orlando Magic haben gerade das Momentum auf ihrer Seite, wie es oft heißt. Aber nicht nur für den Moment: Von den letzten 30 Spielen haben die Orlando Magic 27 gewonnen! Seit dem All Star Break war kein Team so stark wie die Magic. Es sieht so aus, als ob man den NBA Titel nur über Dwight Howard und Co. gewinnen könnte.

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Bildnachweis: Das Photo stammt von Keith Allison

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