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Archive for Juni, 2010

Warum die LA Lakers den Three-Peat holen

Wenn Phil Jackson NBA Champion wird, dann gleich dreimal. Auch Kobe Bryant ist Three-Peat erfahren. Insofern steht bereits jetzt fest, welches Team 2011 an der Spitze der NBA stehen wird: die LA Lakers. Und tatsächlich stehen die Chancen nicht schlecht, dass die Lakers ihren Titel erneut verteidigen können.

Die Leistungsträger der Lakers bleiben

Das Duo Kobe Bryant und Pau Gasol findet immer besser zueinander. Ron Artest wird dazu auch weiterhin wie ein Wahnsinniger verteidigen. Und wenn Andrew Bynum auch mal eine komplette Saison fit bleibt, sind die Lakers auf dem Center sogar noch stärker.

Aus der Starting Five wird zudem einzig Derek Fisher Free Agent. Einen wirklichen Grund zum Wechseln hätte er wohl kaum – fühlt er sich doch in Los Angeles absolut wohl. Und wirklich viel Geld wird der alternde Point Guard auch woanders in der Liga nicht mehr verdienen, was ein Bleiben mehr als wahrscheinlich macht. D-Fish wird zwar älter, aber mit seinen Würfen in der Clutch Time wird er auch nächste Saison noch enorm wichtig sein.

Einzige Fragen: Back-Up Point Guard und Trainer

Dennoch wäre das Management gut beraten, einen jungen und möglichst talentierten Back-Up als Point Guard zu holen, der einige Spielminuten für Fisher übernehmen kann. Das ist aber auch die einzige Verbesserung, die man am Roster vornehmen könnte und sollte. Die Lakers werden wohl mit dem Championship-Kader auch in die nächste Saison gehen. Damit sind sie eingespielter als der Rest der Liga, der den Free Agent Sommer 2010 nutzen möchte, um den gesamten Kader durcheinander zu würfeln.

Einzige große Personal-Frage ist der Trainer-Posten. Bisher konnte sich das Management nicht mit Phil Jackson auf eine Verlängerung einigen. Die Verhandlungen scheiterten am Gehalt, das die Lakers gerne drastisch kürzen würden. Glaubt man dem Umfeld von Jax, lockt ihn die Aussicht auf einen vierten Three-Peat jedoch noch einmal an die Seitenlinie.

6, 12 und 17

Es könnte historische Saison für die Lakers werden: Kobe Bryant kann seinen sechsten Ring sammeln und damit mit Michael Jordan gleich ziehen. Für Phil Jackson wäre es der 12. NBA Titel – damit hätte er mehr als jeder Spieler oder Trainer vor ihm gewonnen hat. Und die Lakers könnten ihr 17. Championship Banner aufhängen und würden damit die verhassten Boston Celtics einholen. Das alleine sollte Motivation genug sein, damit die LA Lakers den Three-Peat perfekt machen.

Kobe Bryant
Das Bild stammt von Keith Allison

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Neuer Blog: HypeBball

Mittlerweile wächst die Zahl an Basketball Blogs beträchtlich und Baller finden im Netz so ziemlich alles, was sie über ihren Lieblings-Sport erfahren wollen. Damit ihr nicht den Überblick verliert, stellen wir euch heute einen vor: hypebball.com.

Wie der Name schon sagt, will der Blog etwas HYPE kreieren bzw. zum Ausdruck bringen. Dafür nimmt er in erster Linie die NBA unter die Lupe, beschäftigt sich aber auch mit europäischem Basketball – vor allem aus Großbritannien. Vor allem die präzisen Scoutings sind absolut lesenswert und bringen die Stärken und Schwächen der jeweiligen Spieler gut auf den Punkt.

Hinter HypeBball steht mit Sam Chadwick ein 100 prozentiger Baller, der Anfang des Jahrtausends vom Basketball-Virus infiziert worden ist und vor einigen Jahren seinen ersten eigenen Blog aufbaute. Mittlerweile hat er sich in der Szene einen Namen gemacht und schreibt auch für ballineurope.com und bleacherreport.com.

Hier geht’s direkt zum Basketball Blog!

HypeBball

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Boston Celtics: Dynastie ohne Dominanz

Paul PierceZum zweiten Mal in drei Jahren greifen die Boston Celtics nach dem NBA Titel. Und nach dem 92 – 86 in Game 5 sieht vieles nach aus, als ob demnächst das 18. Championship Banner im TD Banknorth Garden aufgehängt wird. Nur noch ein Sieg gegen die LA Lakers fehlt den Celtics jetzt noch. Zwei Titel in drei Jahren – das klingt ein wenig nach Dynastie. Aber wenn, dann wäre es eine ohne Dominanz.

Kein Sweep in den Playoffs

Die Boston Celtics schreiten nicht durch die Playoffs und fertigen ihre Gegner in 4 Spielen gnadenlos ab. Das haben sie 2008 nicht getan, als sie nach überagenden 66 Siegen in der Regular Season in jeder Serie – außer den Finals – über sieben Spiele gehen mussten. 2010 kamen sie auf 50 Siege während der Saison und brauchten in der Postseason sechs Spiele zum Weiterkommen. Nur gegen die Miami Heat reichten den Celtics bereits fünf.

Was sagt uns das? Die Boston Celtics mit Rajon Rondo, Ray Allen, Paul Pierce, Kevin Garnett und Kendrick Perkins bieten ein starkes Line-Up, das jedem Gegner Kopfzerbrechen bereitet. Und gleichzeitig, sind sie auch von jedem Team schlagbar. Obwohl sich die Verantwortung auf so viele Schultern verteilt, erwischen die Celtics immer wieder auch geschlossen einen schlechten Tag und werden dadurch angreifbar. Nur wenn es wirklich um etwas geht, wenn eine Serie entschieden wird, dann ist Boston zur Stelle. Ruft die beste Leistung ab. Und gewinnt diese Spiele.

Die Celtics sind das erfahrenste NBA Team

Kaum ein anderes Team verfügt über so viel Erfahrung in der Postseason wie die Boston Celtics. Und vor allem Dingen hat kein anderes Team so viele siebte Spiele absolvieren müssen. Die Celtics wissen mit dem Druck umzugehen und sie wissen, wie sie diese Spiele gewinnen können. Das macht sie so stark und das macht aus ihnen das derzeit beste Team.

Das macht sie auch besser als die LA Lakers. Wenn die NBA Finals nun für die Spiele 6 und 7 wieder nach Los Angeles zurückkehrt, bringen die Celtics einen Sieg Vorsprung mit. Ob sie den Matchball bereits in Game 6 nutzen können, mag dahingestellt sein. Aber spätestens wenn es in das Game 7 geht, werden sie ihre Erfahrung und Nervenstärke ausspielen.

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Das Bild stammt aus dem Fotostream von Keith Allison.

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