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Amare Stoudemire und täglich grüßt das Murmeltier

Amare Stoudemire
Trade Gerüchte um Amare Stoudemire gehören zu jedem Winter und Sommer dazu wie Schnee bzw. Sonne. Über die Jahre haben sie sich etwas abgenutzt, bleiben aber immer noch interessant. Vier Teams wird derzeit nachgesagt, dass sie Interesse an Stoudemire haben: den Golden State Warriors, Minnesota Timberwolves, Miami Heat und Cleveland Cavaliers.

Golden State Warriors

Die Warriors könnten etwas Unterstützung unter dem Korb sicher gut gebrauchen. Stoudemire und Stephen Curry würden ein starkes Duo abgeben, um das die Warriors einige Rollenspieler gruppieren könnten. Als Trade-Material würde sich auf den ersten Blick Andris Biedrins anbieten, da er dann auf die Bank rutschen würde. Allerdings läuft sein Vertrag bis 2014 und kostet noch insgesamt 36 Millionen Dollar. Das wollen die Suns sicher nicht aufnehmen. Um einen Stoudemire Deal zu arrangieren, fehlt den Warriors wohl das nötige Trade-Material, wenn sie nicht Monta Ellis abgeben wollen. Darum gibt es zwar immer wieder Gerüchte, aber bisher wurde es von der Franchise auch stets dementiert.

Minnesota Timberwolves

Die Minnesota Timberwolves verfügen über einige talentierte Spieler, mit denen sie in den kommenden Jahren durchaus um die Playoffs spielen könnten. Jonny Flynn, Kevin Love und Al Jefferson haben noch jede Menge Potential. Ein Spieler wie Stoudemire würde ihnen einen erfahrenen Go-to-Guy für enge Spiele geben sowie eine athletische Verstärkung für den Frontcourt. Stoudemire könnte in Minnesota wieder als Power Forward auflaufen und mit Jefferson unter den Körben aufräumen.

Für Love wäre das allerdings alles andere als günstig: Seine Spielzeit würde erheblich sinken und entsprechend seine Entwicklung stecken bleiben. Was können die Wolves bieten? Zum einen Love, auf den sie dann – wenn auch schmerzlich – verzichten könnten und die Rechte an einem gewissen Ricky Rubio. Das könnte für die Suns wirklich interessant sein. Schließlich ist Point Guard Steve Nash mittlerweile 36 Jahre alt. Ein paar gute Jahre hat er noch vor sich, dann könnte er Rubio aufbauen und den perfekten Generationen-Wechsel einleiten.

Miami Heat

Die Miami Heat haben sich für die nähere Zukunft eines zum Ziel gesetzt: Dwyane Wade halten. Darüber hinaus wollen sie ihr Roster im Sommer vor allem auf den tiefen Positionen aufrüsten. Ein Trade zum jetzigen Zeitpunkt könnte nur eines bedeuten: Die Heat wären sich mit Wade bereits über eine Vertragsverlängerung einig. Und wollen daher sehen, ob sie schon dieses Jahr zum Contender aufsteigen können. Aber wen abgeben? Michael Beasley ist talentiert, aber auch mit vielen persönlichen Problemen behaftet. Für die Heat ist er daher nicht unantastbar. Stoudemire könnte bei den Heat dann – wie in Minnesota – auf die Vier rücken und mit Jermaine O’Neal zusammenspielen.

Cleveland Cavaliers

Die Cleveland Cavaliers wollen diese Saison den Titel. Das hat bereits der Sommer mit der Verpflichtung von Shaquille O’Neal gezeigt und das beweisen immer wieder die Trade-Gerüchte, die sich um jeden halbwegs talentierten Spieler ranken. Die Cavaliers sind mit 37 Siegen das derzeit stärkste Team der NBA und haben zuletzt erst gegen die LA Lakers gewonnen. Aber die Erfahrung der vergangenen Saison hat dem Team gezeigt, dass auch die beste Bilanz nicht unbedingt ins Finale führt.

Eine Verstärkung wäre nicht schlecht und Stoudemire wäre definitiv eine. Sonst haben die Cavs schließlich nur Anderson Varejao als Power Forward. Stoudemire würdem Spiel der Cavs auch wieder mehr Tempo geben, das durch den Trade mit Shaq verloren gegangen ist. Junges Talent ist kaum vorhanden und starke Rollenspieler fehlen ebenfalls. Ob ein Paket von Anderson Varejao, dem auslaufenden Vertrag von Zydrunas Ilgauskas oder ein paar Draft-Picks interessant genug ist, darf bezweifelt werden.

Ohne Gegenwert kriegt man Stoudemire nicht

Amare Stoudemire würde sicherlich diversen Teams weiterhelfen, aber die Phoenix Suns werden ihn nicht ohne entsprechenden Gegenwert abgeben. Die Suns stehen dafür diese Saison auch zu gut da und können sich berechtigte Hoffnungen auf einen weiten Run in den Playoffs machen. Ein Trade von Stoudemire erscheint daher immer unwahrscheinlicher.

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Das Bild oben stammt von Keith Allison.

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