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Basketballschuhe – High-Tech für High-Flyer

Die Zeiten, in denen auf den Basketball Courts vornehmlich Chucks, lange Socken und kurze Hosen getragen wurden, sind lange vorbei. Seitdem High-Flyer das Hardwood erobert haben, sind auch die Anforderungen an die Basketballschuhe gestiegen. Zahlreiche Innovationen sind den Wissenschaftlern bereits eingefallen. Aber was verbirgt sich eigentlich hinter Flywire, Hexalite oder APT?

Flywire

Wie erreicht man eine möglichst stabile Konstruktion und spart dabei dennoch Gewicht? Um diese Frage zu beantworten, haben sich die Designer von Nike das Prinzip von Hängebrücken angesehen. Diese halten enorme Zugkräfte aus und imponieren dennoch durch eine offene Bauweise. Davon inspiriert entwickelten sie Flywire – ein System für das Außenmaterial von Basketballschuhen. Die Designer ermittelten, an welchen Stellen beim Spielen tatsächlich Zugkräfte auftreten und setzten genau dort sehr strapazierfähige Fasern ein. Diese sorgen für die nötige Stabilität. Da das Material aber nicht einfach nach dem Gießkannen-Prinzip eingesetzt wird, sind die Sneaker absolute Leichtgewichte.

In diesen Basketballschuhen kannst du die Technologie bewundern:

Nike Hyperdunk, Nike Hyperize TB, Nike Zoom Kobe 4

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Hexalite

Eine gute Dämpfung ist unerlässlich, will man den Ball mit viel Power durch die Reuse stopfen. Daher wird hier besonders viel Entwicklungszeit investiert. Bei Reebok heißt das System Hexalite. Hier werden sechseckige Kammern in der Sohle eingesetzt, in denen spezielle Gasmischungen gespeichert sind. Die Kapseln bestehen aus dem Kunststoff Polyurethan. Dieses Material hat die Eigenschaft, Luft ein- und auslassen zu können. Landest du nach Dunk oder Korbleger, wird sukzessive Luft ausgesetzt, so dass der Sprung abgefedert wird. Anschließend füllen sich die Kammern wieder, damit du auch bei allen folgenden Sprünge samtweich landest.

Basketballschuhe mit dem System sind:
Reebok Question Mid, Reebok Slam Grenade, Reebok Question 3

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APT

April Holmes hält gleich drei Weltrekorde: über 100 m, 200 m und über 400 m. Allerdings ist ihr eines Bein amputiert, so dass sie den Paralympics startet. Anstelle des Beines trägt sie eine Prothese – und genau die war das Vorbild für das APT System. Die Technologie besteht aus einem elastischen Sohlenbereich, der Energie an den Spieler zurückgibt. Es ist besonders auf das Game von schnellen Ballern ausgerichtet, die viele schnelle Richtungswechsel umsetzen wollen. Besondern Wert bei der Konstruktion darauf gelegt, dass die Energie in die richtige Richtung gelenkt wird. Denn der Spieler soll den Schuh kontrollieren und nicht der Schuh den Spieler.

Dieser Basketballschuh ist mit der Technologie ausgerüstet:
Air Jordan 2009

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Bounce

Mit dem Bounce System von Adidas hast du sozusagen Sprungfedern in deinen Sneakern eingesetzt. Mehrere Elemente im Mittelfuß und in der Sohle federn deine Sprünge ab und wandeln dabei die Energie um, so dass du nach vorne gepusht wirst. Damit werden gerade reaktive Bewegungen unterstüzt. Wenn du dir also den Rebound geschnappt hast, aber nicht gleich zum Tip-In gekommen bist, kannst du dank Bounce schneller wieder hochspringen. Das System ähnelt zumindest in seiner Wirkung der APT Technologie von Nike. Allerdings sind die Elemente hier vertikal aufgebaut, während bei Nike der Einsatz nur leicht diagonal verläuft.

Zu finden ist das System in diesen Basketballschuhen:
Adidas TS Bounce Commander

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Das waren vier von unzähligen Technologien, die für Basketballschuhe entwickelt worden sind. Diese Beispiele zeigen bereits, wieviel Aufwand in euren Sneakern steckt.

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