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Archive for College

Cole Aldrich – Triple Double

In den letzten 25 Jahren des NCAA Tournaments gab es nur 5 Triple Doubles- bis heute. Cole Aldrich, der bullige Center der Kansas Jayhawks, besorgte 13 Punkte,  20 Rebounds und 10 Blocks gegen die Dayton Flyers.

Damit verhalf er dem Titelverteidiger zu einem 60-43 Sieg und der damit verbundenen Teilnahme an der “Sweet 16″, dem Achtelfinale.

Die College Liga führte allerdings erst 1984 Assists als offizielle Statistik ein, 1986 kamen Blocks und Steals dazu. Das bedeutet, Leute wie Oscar Robertson und Magic Johnson haben auch schon vorher “inoffizielle” Triple Doubles hingelegt.

Aldrich befindet sich jetzt also auf dem Papier schon mal neben Spielern wie Andre Miller und Dwyane Wade, welche er in den kommenden Jahren auch auf dem Spielfeld antreffen sollte.

Mit einem elften Block hätte er sich neben Shaquille O´Neal sehen können, welcher damit den Turnier-Rekord hält.

Die Scouts der Minnesota Timberwolves spitzen bestimmt schon ihre Bleistifte, liegt es doch offensichtlich am Heimvorteil, den Cole Aldrich während der ersten beiden Runden genießen durfte- siehe Video.

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Ein March Madness Märchen (Teil 2)

6. Earl Clark, Louisville Cardinals

quelle: www.louisville.scout.com

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Rick Pitino`s Team hat in den ersten beiden Runden leichtes Spiel. Gegen Morehead State und Siena reichen mittelmäßige Leistungen zum Weiterkommen. Edgar Sosa bekommt die Chance auf sich Aufmerksam zu machen. Er ist in beiden Spielen einer der Topscorer.

Gegen Utah ist man jedoch wieder auf gewohnte Leistungsträger angewiesen. Earl Clark hat ein Monster-Spiel und kommt auf 32 Punkte. Samardo Samuels erzielt zwar nur 4 Punkte, kann aber in der Defense gegen Luke Nevill glänzen. Ein zäher Kampf sieht das bessere Ende für die Cardinals.

Die letzte Hürde zum Final Four stellen die Kansas Jayhawks dar. Cole Aldrich und Sherron Collins spielen das Inside- Outside Game zur Perfektion und obwohl die Leistung des Pitino Teams keine schlechte ist, an diesem Tag sind die Jayhawks besser. Terrence Williams übernimmt das Scoring für einen gut bewachten Earl Clark, doch es soll nicht reichen. Der Top Favorit scheidet aus.

7. Demar De Rozan, USC Trojans

Tyrese Rice vom Boston College hat die Arme verschränkt vor dem Gesicht. Er hat gerade den entscheidenden Wurf daneben gesetzt. Auf der anderen Seite feiert Percy Miller a.k.a „Lil Romeo“, der Sohn von Master P, den Sieg seiner USC Trojans mit einem C-Walk inmitten der Cheerleader. Das Basketballspielen haben andere übernommen. Dwight Lewis und Daniel Hackett konnten jeweils 18 Punkte erzielen und atmen jetzt tief durch. Der Wurf von Rice war mehr als knapp.

 Gegen Michigan State rollt der Express von SouthernCal. Taj Gibson lässt Goran Suton immer wieder alt aussehen und der Dunk von Demar DeRozan über den Center aus Michigan wird im Sportscenter bis zu Sutons Erbrechen wiederholt. Die Trojaner schlagen die Spartaner mit 88 zu 76.

Bevor man aber von einem Cinderella-Team sprechen möchte, zerstören die Kansas Jayhawks den Traum. Sherron Collins ist in Scorer-Laune und macht den Unterschied, während sich Taj Gibson und Cole Aldrich gegenseitig ausschalten. Wieder eine starke Leistung von DeRozan aber Kansas ist einfach zu tief besetzt und spielt zu clever. Coach Bill Self darf weiter vom Titel träumen.

8.DeJuan Blair, Pittsburgh Panthers

quelle: www.betfirms.com

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Tyrell Biggs ist der Mann den Eastern Tennessee State nicht auf der Rechnung hatte. Der Forward der Pittsburgh Panthers ist mit 16 Punkten der Held in einem Spiel, das sich das Top Team in der East Region einfacher vorgestellt hatte.

 Gegen Oklahoma State läuft es schon besser. Das dynamische Duo aus Sam Young und DeJuan Blair überrollt die Cowboys, bei denen nur James Anderson gewohnte Form erreicht.

Für Florida States Star-Guard Toney Douglas ist das Spiel gegen Pittsburgh eine Bewerbung für die große Liga. Mit 43 Punkten schockt er die Fernsehzuschauer, nicht jedoch die Panthers, die eine ausgeglichene Teamleistung vorziehen und damit den Sieg einfahren, der (fast) nie gefährdet ist.

Nun also gegen UCLA, den Duke Bezwinger. Highlight des Duells ist der Kampf der Point Guards. Levance Fields bei Pittsburgh, Darren Collinson bei UCLA. In der zweiten Halbzeit hat man das Gefühl es gehe um etwas Persönliches. DeJuan Blair vergibt einige leichte Punkte am Ende des Spiels und so sehen die Bruins die Chance, hier ihr Ticket zum Final Four zu lösen. Doch es ist Freshman Jermaine Dixon, der plötzlich vollkommen frei steht, abdrückt, trifft und damit doch noch den fanatischen Jubel der Panthers auslöst.

Gegen North Carolina hält Levance Fields das Spiel lange ausgeglichen. DeJuan Blair lässt Tyler Hansbrough oft wirkungslos erscheinen, doch die Tar Heels haben noch andere Waffen. Wayne Ellington, Deon Thompson und Danny Green teilen sich fast wie eine Staffel-Mannschaft die Verantwortung und nutzen ihre Phasen um Pittsburgh auszuschalten. Ein klare Ansage für das Finale: dieses North Carolina Team hat kaum Schwächen.

9. Jeff Teague, Wake Forest Demon Deacons

Eine Glanzleistung gegen Cleveland State verführt den neutralen Zuschauer Wake Forest als Geheimtipp zu betrachten. Jeff Teague, Al-Farouq Aminu und James Johnson harmonieren traumhaft und sorgen für das ein oder andere Highlight.

Dies ist jedoch schon im kommenden Spiel verflogen. Wie ausgewechselt präsentiert sich die Mannschaft von Dino Gaudio. Die Demon Deacons werden von Utah nicht geschlagen, sie besiegen sich selbst. Zuviele Einzelaktionen und keine taktische Finesse. Dr Jekyll und Mr Hyde…Bye Bye

10. Tyreke Evans, Memphis Tigers

Der Winning-Streak halt an. Gegen die CS Northrigde Matadors kommt Memphis zu seinem 26. Sieg in Folge.

Gegen Maryland sind die Tigers mehr gefordert. Greivis Vasquez läuft heiß. Antonio Anderson kann in der Defensive nicht viel gegen ihn ausrichten. Doch gerade Anderson ist es, der in der Schlußphase sechs Punkte in Serie produziert und damit Memphis einen knappen Sieg beschert.

Gegen Missouri kommt es zum Kampf zweier Tiger. DeMarre Carroll und Robert Dozier liefern sich ein bitterböses Gefecht. Die beiden Big Men sind fast in jede Aktion ihrer Teams involviert. Shawn Taggart nimmt Leo Lyons (was für ein Name für einen „Tiger“) in einer Schlüsselaktion den Ball ab passt zu Tyreke Evans und der knallt den voreiligen Dreier rein. Coach John Calipari schaut grimmig, lacht aber innerlich. Es ist Sieg Nummer 28 und der Eintritt in die Elite Eight.

Dort wartet mit UConn ein schwerer Brocken. Die Tigers präsentieren sich jedoch in Topform. Jeder spielt seinen Part, Hasheem Thabeet wird gut ausgeblockt und es ist wieder Anderson, der eine tolle Offensiv-Leistung zeigt. Auch Tyreke Evans hat maßgeblichen Anteil am Erfolg der Tigers. Memphis fährt wieder zum Final Four.

Kansas stellt mit Tyhawn Taylor einen Mann, den die Tigers so nicht auf der Rechnung hatten. Der Freshman trifft aus allen Lagen und macht der Defense große Sorgen. Calipari gibt vor das Spiel an den Brettern zu gewinnen und Dozier und Taggart gehorchen. Sie schnappen nun jeden Rebound und ein 10 zu 0 Scoring Run bringt Memphis doch auf die Siegerstraße. Es sind nun 30 Spiele in Folge und keiner hat mehr Angst vor North Carolina.

Doch die Tar Heels sind bereit. Von Anfang an übernimmt Tyler Hansbrough das Kommando. Ty Lawson findet ihn ein ums andere Mal frei unter dem Korb, bedient Hansbrough und der liefert die Punkte. Tyreke Evans bäumt sich als einziger gegen die drohende Niederlage. Er haut die unmöglichsten Würfe rein. Wayne Ellington hat sich daran ein Vorbild genommen und trifft einen Wurf während er nach dem Ball hechtet und die 24 Sekunden Uhr runterläuft, vielleicht einer der verrücktesten Würfe der Basketball-Geschichte. Das scheint die Tigers zu demoralisieren und North Carolina ist am Ende der NCAA Champion 2009.  

 Hier endet nun also das Märchen. Die Realität fängt morgen an. Glaubt mir nicht alles, was ich hier geschrieben habe, aber einiges kann durchaus wahr werden, oder?

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Ein March Madness Märchen (Teil 1)

Wir haben uns 10 vielversprechende Namen des kommenden NBA Drafts herausgesucht und machen mit ihnen eine fiktive Reise durch das NCAA Turnier. Bracketology mal anders…

1. Blake Griffin, Oklahoma Sooners

Das Spiel gegen Morgan State hat schon jeder vergessen. Zu schwach der Gegner aus Baltimore City um Reggie Holmes.

In der zweiten Runde treffen die Sooners auf Michigan, welches Clemson in einem knappen Spiel besiegen konnte. Die Wolverines legen auch gleich mit derselben Energie los und erspielen sich in der ersten Halbzeit sogar eine Führung. Deshawn Sims hat das Spiel seines Lebens und macht den Griffin Brüdern große Probleme. Zum Glück hat Willie Warren auch einen starken Tag und zeigt Manny Harris wer in die NBA geht und wer nicht. Am Ende wird es doch noch eine klare Angelegenheit für Oklahoma.

Gegen Arizona State folgt nun der große Auftritt von Blake Griffin. Er blockt jeden Schuß, holt jeden Rebound und punktet nach Belieben. Jeff Pendergraph ist nicht der schlechteste Verteidiger, doch er wird seinen letzten Auftritt im Trikot der Sun Devils in schlechter Erinnerung behalten (er denkt lieber an seinen Vorletzten). Blake Griffin lässt ihm einfach keine Chance und das Spiel ist schnell entschieden.

Elite Eight und der Gegner heißt North Carolina. 1 gegen 2. Es wird ein Klassiker. Tyler Hansbrough und Blake Griffin bieten sich einen kräftezehrenden Kampf. Vier Minuten vor Schluß scheint sich Oklahoma absetzen zu können. Zwei gute Aktionen von Griffin bringen die Sooners mit 8 Punkten in Führung. Wayne Ellington und Ty Lawson übernehmen jetzt für die Tar Heels und ein Dreier zum richtigen Zeitpunkt bringt North Carolina fünf Sekunden vor Schluß wieder mit einem Punkt in Führung. Willie Warren will den Ball schnell zu Griffin bringen, doch Lawson hat seine Finger dazwischen, die Zeit läuft runter und North Carolina steht im Final Four. Oklahoma ist raus. Blake Griffin in Zukunft Millionär.

 2. James Harden, Arizona State Sun Devils

quelle: www.dimemag.com

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Jeder der das Spiel gesehen hat, kann am Ende nicht mehr nachvollziehen, wie es James Harden auf 22 Punkte gebracht hat. Es sah eigentlich so aus, als hätten andere Spieler gegen Temple dominiert, aber auch daran ist Harden, mit seiner schlauen Spielgestaltung nicht unschuldig. Ein gutes Spiel hat einen verdienten Sieger.

Arizona State gegen Syracuse ist ein verrücktes Spiel. Die Orangemen führen von Anfang an komfortabel. Jonny Flynn und Eric Devendorf sorgen für die Punkte auf dem Scoreboard, Paul Harris und Arinze Onuaku für die Arbeit am Brett. Nur Jeff Pendergraph ist es zu verdanken, dass die Sun Devils im Spiel bleiben. Er kämpft aufopferungsvoll und hält den Rückstand bei minus Zehn. In der letzten Minute führt Syracuse nur noch mit fünf, dank eines Offensiv-Rebounds von Pendergraph und einem anschließendem Drei-Punkte-Spiel. Syracuse kann im folgenden Angriff nicht punkten und Harden verkürzt mit einem frechen Dreier auf nur noch zwei Punkte. Verschenkte Freiwürfe der Orange geben Arizona noch einmal die Chance. In einer wilden Schlusssekunde wirft Harden einen unmöglichen Wurf im Rückwärtsfallen, von der Dreier-Linie…Zapf- die Devils drehen ein eigentlich schon verlorenes Spiel.

Die Realität holt sie jedoch schon im nächsten Spiel gegen die Oklahoma Sooners ein. James Harden gibt zwar weiterhin alles, aber Blake Griffin waltet nach Belieben. Nichts und niemand kann den Power Forward stoppen, er besiegt Arizona State im Alleingang.

 3. Hasheem Thabeet, Connecticut Huskies

Die Chattanooga Mocs haben kleine Postspieler. Umso blöder, dass in der ersten Runde mit Hasheem Thabeet ein echter Riese auf sie wartet. Es wird ein kurzer Prozess. Connecticut gewinnt mit 37 Punkten Unterschied.

Auch die zweite Runde wird eine klare Angelegenheit. Texas A&M brauchte zu viel Energie in der Verlängerung gegen BYU und kann gegen die starken Guards der Huskies nicht mithalten. A.J. Price und Jerome Dyson schießen die Aggies ab, Thabeet wieder mit einer Galavorstellung unter den Körben.

Nach dem Spiel gegen Washington gehört Connecticut nun zum engeren Favoritenkreis. Isaiah Thomas unterstreicht zwar seine hervorragende Freshman Saison nochmal mit einem High Scoring Auftritt, doch auf den großen Positionen sind Hasheem Thabeet und Jeff Adrien einfach zu dominant.

Doch gerade als man gedanklich schon Tickets zum Final Four nach Detroit gebucht hat, kommen die Memphis Tigers und machen einen Strich durch die Rechnung. Die Tigers haben letztes Jahr Derrick Rose, Joey Dorsey und Chris Douglas Roberts im NBA Draft verloren und wirken trotzdem bereit, ihre Final Four Teilnahme zu wiederholen. Keiner hatte sie vor der Saison auf der Rechnung, doch gegen UConn brennt das Feuer in ihnen. Robert Dozier und Shawn Taggert halten sich wacker gegen die großen Jungs aus Connecticut. Antonio Anderson kann von AJ Price nicht in Schach gehalten werden und auch Tyreke Evans ist zum richtigen Zeitpunkt topfit. John Calipari hat es wieder einmal gemacht und wirft die Huskies aus dem Turnier.

 4. Jordan Hill, Arizona Wildcats

quelle: www.seattletimes.com
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Das beste Spiel in der ersten Runde. Jordan Hill gegen Luke Nevill. Die Center beider Teams  schenken sich nichts. Hill hat zwar das bessere Spiel, Nevill dafür den besseren Mitspieler- zumindest an diesem Tag: Shaun Green ist nicht zu stoppen und schießt fünf Dreier. Chase Budinger wird zwar eine NBA Karriere hinlegen, was man ihm in seinem letzten Spiel in Arizona jedoch kaum ansieht .

 5. Gerald Henderson, Duke Blue Devils

Die Binghamton Bearcats sind kein Gegner für Duke. Sie kassieren die meisten Punkte aller Erstrunden-Begegnungen.

Schon in der zweiten Runde werden die Blue Devils jedoch gefordert. Die Texas Longhorns haben einen guten Tag erwischt. AJ Abrams und Damien James bereiten dem Team von  Mike Krzyzewski Probleme. Glücklicherweise läuft  Jon Scheyer in der zweiten Hälfte heiß. Angesteckt von dessen Jumpshot Festival besorgt Kyle Singler den wichtigen Dreier kurz vor Ende, der Duke mit vier in Front bringt und das Spiel gewinnen lässt.

Gegner in der Sweet Sixteen sind die UCLA Bruins. Gerald Henderson kämpft heroenhaft, doch seine Mitspieler scheinen nicht wirklich im Spiel zu sein. Josh Shipp und Darren Collinson bestrafen das mit einer unerhörten Trefferquote von der Dreier- Linie. Die UCLA Bruins kommen zur Überraschung Vieler weiter, für Duke ist Endstation.

 Teil 2 mit der Auflösung, wer die ganze Sache gewinnt gibt es morgen. Das Turnier beginnt am 19. März…

 

 

 

 

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