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Archive for Europameisterschaft

International wird zuviel Basketball gespielt

Deutschlands Handballer proben derzeit den Aufstand gegen das System. Die Spieler haben eine Gewerkschaft gegründet und wollen zusammen mit den Gewerkschaften der anderen europäischen Ligen den Spielplan verkürzen. Derzeit kommt ein Bundesliga-Handballer von einem Top-Klub auf bis zu 80 Einsätze im Jahr. Jedes Jahr findet zudem entweder eine Europa- oder eine Weltmeisterschaft statt. Zuviel sagen die Spieler, die sich mit Verletzungen plagen und mehr Zeit zur Regeneration fordern. Gerade auf den internationalen Kalender wollen die Handballer nun Einfluss nehmen.

Beim Basketball ist der Termin-Kalender ebenfalls bereits vollgepackt. Ein NBA Spieler kommt schon während der Regular Season auf 82 Spiele und bis zu 28 weitere Spiele in den Playoffs. Mit den Nationalmannschaften kommen ebenfalls jährliche Welt- oder Europameisterschaften hinzu. Zwar findet die WM nur alle vier Jahre statt, aber die EM steht alle zwei Jahre auf dem Programm.

Während beim Handball die besten Spieler an den internationalen Turnieren teilnehmen, sieht das beim Basketball anders aus. Da der Stellenwert von Kontinental- oder Weltmeisterschaften in den USA wesentlich geringer ist als in Europa, nehmen viele NBA Spieler einfach an den Turnieren nicht teil. Statt LeBron James und Dwight Howard laufen für das Team USA in der Türkei Eric Gordon oder Kevin Love auf. Und ihre europäischen Kollegen wie Dirk Nowitzki oder Tony Parker tun zum Teil das gleiche.

Das kann kaum im Sinne der FIBA sein, die Basketball aus dem Schatten von Fußball herausheben und weltweit vermarkten möchte. Was also sollte man tun, um Welt- und Kontinental-Meisterschaften für die NBA-Profis attraktiver zu machen? Zunächst einmal muss der internationale Kalender überdacht werden. Nur je eine Europameisterschaft, Weltmeisterschaft und Olympische Spiele in vier Jahren wären sinnvoller und würden den Basketballern zumindest einen freien Sommer geben.

Möglich wäre es auch, die Kontinentalmeisterschaft in den gleichen Sommer wie die Weltmeisterschaft zu legen. Dann könnten zum Beispiel bei der EM gleichzeitig die Teams für die WM ausgespielt werden. Der Stellenwert der EM würde zwar sinken, aber die Roster der Nationalmannschaften könnten im End-Effekt durchaus besser dastehen: Schließlich müsste man auch die Stars für die EM rekrutieren, um sich bei dem Turnier gleich auf die Weltmeisterschaft vorzubereiten. In dem Fall gäbe es sogar zwei freie Sommer für Dirk Nowitzki und Co.

Und natürlich auch gleich zwei Sommer, in denen Basketball Fans auf der ganzen Welt kein Turnier verfolgen können. Aber ganz ehrlich, welche Bedeutung hat ein EM- oder WM-Titel, wenn man sich ständig fragen muss, was gewesen wäre, wenn wirklich die besten Spieler teilgenommen hätten?

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Ein Münchner im (Basketball-) Himmel

Wir kennen alle diese Geschichten: Shaq verbrachte einen Teil seiner Kindheit in Deutschland, Shawn Bradley und Chris Kaman brachten es sogar aufgrund ihrer fernen germanischen Wurzeln in die deutsche Nationalmannschaft und Scottie Pippen wurde in Hamburg geboren (wenn auch nicht in der Hansestadt sondern in einem 3000-Seelen-Dorf in Arkansas).

Der aktuellste Fall eines Deutschen (und ich setze das nicht in Anführungszeichen, weil er nach eigenen Angaben eine deutsche Staatsbürgerschaft besitzt) in der NBA kommt aus München, Oberbayern. Donte Greene von den Sacramento Kings kam tatsächlich in der bayerischen Landeshauptstadt zur Welt und verbrachte die ersten Jahre seinens Lebens unter dem Weißwursthimmel.

Der Rookie hatte vor seinem ersten NBA Einsatz bereits zweimal das Team gewechselt und brachte es 2008/2009 auf 3,8 Punkte bei 55 Einsätzen.

In einem Interview bezeichnete Greene Deutschland sogar schon öffentlich als sein Heimatland und auf seiner Twitter-Seite war kürzlich Folgendes zu lesen: Beautiful day. I’m taking my son 2get his passport. Going 2 Germany in a couple months. I’m think’n bout playn for the German national team.

Greene stand zwar schon in der U18 Nationalmannschaft der Vereinigten Staaten, wo er Silber bei der Weltmeisterschaft gewann und man muss sich hier sicher durch einen Paragraphen-Dschungel schlagen, aber die Möglichkeit bei der Europameisterschaft mit Dirk, Chris und Donte gleich drei NBA Profis zu stellen, bringt uns doch alle gleich zum Träumen. Stimmen wir uns also mit Greenes 40-Punkte-Auftritt in der Summer-League auf eine erfolgreiche Eurobasket 2009 ein:


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Keep blogging!

Hoopnation gibt es noch – trotz posting Flaute besuchen immer noch um die 500 Leute den Blog pro Tag. Nun dieses Besuchern wollen wir wieder mehr bieten – immerhin sind ja die Olypmischen Spiele and uns total vorbeigegangen .. (Frei nach Jay-Z: If you don’t like my lyrics, you can press fast forward) weiterlesen…

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