Man koennte meinen mit Geld kann man jeden locken. Oder ist es ein Versuch, die veralterte Auslaenderregelung in der BBL zu vertuschen? So wie es aussieht gelingt es der BBL jedenfalls nicht.
Worum geht es aber ueberhaupt?
Der Ausbildungsfonds versteht sich als weitere Maßnahme zur Nachwuchsförderung. Partizipieren kann jeder BBL-Verein, der deutschen U24-Spielern Einsatzzeit gewährt. Kurzum: Je mehr Einsatzzeiten die U24-Spieler erhalten, umso mehr Geld fließt in die Kassen der Klubs. Aktuell beläuft sich das Volumen des Gebührentopfes – ausgehend von den bis zum Stichtag 17. September 2008 getätigten Transfers – auf 340.000,00 Euro (Mittelwert). Diese Summe ist bis zum Ende der Transferperiode am 28. Februar 2009 variabel und somit vorläufig. Nach jedem Spieltag* werden die Einsatzzeiten in Relation zum finanziellen Volumen, den 34 Spieltagen und den 18 BBL-Klubs neu berechnet. Somit ist für jeden erkennbar, wer wie viel Geld aus dem Gebührentopf erhält. Nach dem Abschluss der Hauptrunde erfolgt eine endgültige Abrechnung.
Angefuehrt in Sachen Geld wird die Liste von Ulm – die zwar einen amerikanischen Trainer besitzen, aber mit Per Guenther und Sebastian Betz bisher 5581 EUR in drei Spielen “ausgebildet” haben. Die Duesseldorf Gigants hingegen haben keinen einzigen U24 Spieler aus Deutschland bisher auf dem Feld gehabt. Wie auch wenn die einzigen Deutschen genau die U24 Spieler waeren, die fuer diesen Fond in Frage kommen wuerden. Ausser Gordon Geib, sind naemlich nur US Amerikaner im Team von Achim Kuczmann.
Ein guter Versuch der BBL war es jedoch bin ich mir schon sicher dass einige Vereine gedacht haben – von dem Geld das wir da eventuell bekommen koennen – koennen wir uns eh keinen Amerikaner kaufen, also lassen wir es gleich.
Die komplette Statistik gibt es hier.

