Die letzten Tage habe ich leider mehr in der Klinik und im Physiotheraphiezentrum verbracht als vor dem PC, um mehr Artikel zu schreiben. Ziemlich anstrengend. Aber doch auch sehr interessant. Gott sei Dank musste ich nicht selbst eine Operation ueber mich ergehen lassen und konnte somit das Geschehen sozusagen von “aussen” mitverfolgen.
Die US-Amerikanerin und Bloggerin auf HoopNation Michelle musste am Meniskus operiert werden, um fuer die Playoffs in der DBBL wieder fit zu sein. Die Operation wurde in der MediaPark Klinik zu Koeln durchgefuehrt, was die beste Klinik mit den besten Aerzten ist, in der ich bisher war. Natuerlich werden diese Kliniken auch von den Spitzensportlern besucht. In der Klinik haengen somit Bilder von Lukas Podolski, der Koelner Haie, Oliver Kahn und vielen anderen, die allem vom Chefarzt Dr Schaeferhoff operiert wurden.
Aber was hat das nun mit dem Tagesablauf eines Basketballers zutun? Nun ja, auch die Spieler der RheinEnergie Koeln werden von dem Team der MediaPark Klinik betreut und da die Klinik auch ueber ein eigenes Physiotheraphiezentrum verfuegt ist es natuerlich ideal fuer Basketballspieler.
Waehrend meiner Wartezeit von 10 Stunden (3 Aerzte wollten das Knie sehen, dann die Operation am Mensikus und die Zeit im Aufwachraum) lief fast die ganze Mannschaft der Rheinenergie Koeln ueber den Weg. Von Demond Mallet ueber Janar Talts bis hin zu Mladjen Sljivancanin.
Zuvor habe ich nie so richtig nachgedacht hier darueber zu berichten, aber es ist wahr, dass ein Spitzensportler bestimmt 1-3 Stunden sich beim Physiotherapeuten aufhaellt, wenn es nur fuer eine Massage ist.
Dies zeigt wie wichtig es ist, sich Zeit zur Regeneration zu nehmen und den Koeper auch ruhen lassen zu muessen. In der professionellsten Liga, der NBA, sieht man ja regelmaessig nach jedem Spiel, wie die Spieler generell Ice packs um die Knie oder Sprunggelenke geschnuert bekommen.
Aber auch fuer den sogenannten Amateur-Basketballer sind Regeneration sehr wichtig, wenn man die typischen Verletzungen wie Kreuzband- oder Baenderiss vermeiden will.
Dass es vorallem die Fussballer in Deutschland damit sehr ernst nehmen sieht man am Beispiel Schalke04. Direkt neben der Arena ist das Zentrum “Medicos aufSchalke”. Dieses hoch moderne Theraphiezentrum wird taeglich von Spielern wie Gerald Asamoah aufgesucht und ist zusagen deren zweite Heimat.

