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Detroit hat wieder einen Titel: WNBA Meister

Vor 8,952 Zuschauern haben die Detroit Shock mal wieder die WNBA Meisterschaft gewonnen, indem sie das Team von Becky Hammon (mehr zu ihr spaeter), die San Antonio Silver Stars mit 3:0 in Spielen besiegt hatten.

Becky Hammon – dieser Name wird vielleicht dem ein oder anderem Basketball fan noch ein Begriff sein, war es doch Becky Hammon, die nicht ins Team USA berufen wurde und dafuer einen russischen Pass bekam, um den Russen bei Olympia zu helfen. Dafuer musste Becky viel Kritik im eigenen Land einstecken. Ist doch klar – man stelle sich vor, Lukas Podolski wuerde auf einmal fuer Polen spielen! Ok, Spass bei Seite, wenn Team USA es nicht noetig hat eine Spielerin mit nach Olympia zu nehmen, die es in der Saison auf 18 Punkte und 5 assists gebracht hat – bitte.

Interessant ist jedoch noch, wer sich im Team des neuen Meisters befindet: Bill Lambeer ist sicher jedem ein Begriff aus den Zeiten der Detroit “Bad Boys”, ebenso wie Rick Mahon. Diese beiden bilden das Trainergespann bei den Shocks. Es gibt aber noch viel mehr NBA Verbindungen. Sheryl Ford. Alleine am Namen, erkennt man hier jedoch nichts – ausser, dass der Name vielleicht recht gut in die Autostadt Detroit passt. Schaut man sich jedoch mal dieses Foto an koennte man die Aehnlichkeit mit Karl Malone erkennen. Immerhin ist Cheryl die Tochter des Ex-Utah Jazz Superstars.

Eins bleibt noch zu sagen zur WNBA Saison 2008. Candace Parker.
Sie erhielt nicht nur den Titel als Rookie of the year (zu Recht) sondern auch den des MVP (zu unrecht). Ich habe Candace zwei mal LIVE spielen sehen und sie mat mich nicht ueberzeugt, um gleich MVP im ersten Jahr zu werden. Bleibt da noch Raum um sich zu verbessern? War das das Beste was die WNBA zu bieten hatte? Ich bin mir nicht sicher.

Es sieht viel mehr danach aus als wolle die WNBA mit Candace ein neues Gesicht fuer die WNBA schaffen, um endlich die Popularitaet der Liga nach oben zu bringen. Ob das jedoch der richtige Weg ist? Wie schon seit Jahren diskutiert, wuerde etwas mehr Weiblichkeit schon ungemein helfen..

Wer sich fuer die Stars der WNBA interessiert – diese werden auch dieses Jahr wieder in Europa in und der FIBA Euroleague antreten. Dann hat man die Chance Namen wie, Candace Parker, Diana Taurasi, Cappie Pondexter, Lauren Jackson oder Sue Bird live in Europa zu sehen.

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