Genesis 41, 1-8
1Und nach zwei Jahren hatte Pharao einen Traum, wie er stünde am Nil 2und sähe aus dem Wasser steigen sieben schöne, fette Kühe; die gingen auf der Weide im Grase. 3Nach diesen sah er andere sieben Kühe aus dem Wasser aufsteigen; die waren häßlich und mager und traten neben die Kühe an das Ufer am Wasser. 4Und die häßlichen und mageren fraßen die sieben schönen, fetten Kühe. Da erwachte Pharao. 5Und er schlief wieder ein, und ihn träumte abermals, und er sah, daß sieben Ähren wuchsen an einem Halm, voll und dick. 6Darnach sah er sieben dünnen Ähren aufgehen, die waren vom Ostwind versengt. 7Und die sieben mageren Ähren verschlangen die sieben dicken und vollen Ähren. Da erwachte Pharao und merkte, daß es ein Traum war. 8Und da es Morgen ward, war sein Geist bekümmert; und er schickte aus und ließ rufen alle Wahrsager in Ägypten und alle Weisen und erzählte ihnen seine Träume. Aber da war keiner, der sie dem Pharao deuten konnte.
Die glorreichen Zeiten in der Arbeitermetropole Detroit liegen lange zurück. Vorbei die Zeiten als Henry Ford das Fließband in die Stadt brachte und ihr damit einen rasanten Aufstieg, Profit und Wohlstand bescherte. Vorbei auch die Ära des unnachahmlichen Motown Sounds. Stevie Wonder, The Temptations, Diana Ross und all die anderen Musiker, die einen Nummer 1 Hit nach dem anderen in Berry Gordons Studio in Detroit produzierten; sie sind nur noch Schatten einer vergangenen Zeit.
Die Wirtschaftskrise trifft Amerika und die Autoindustrie hart. In Detroit merkt man den Abschwung seit Jahren und die heruntergekommene Stadt zittert vor dem endgültigen K.O. Schlag. Hier sitzt General Motors und wie dieser Konzern seinen Kopf aus der Schlinge ziehen will ist noch nicht abzusehen.
Die Menschen in Detroit konnten bisher wenigstens beim Sport ihre Sorgen vergessen. Nein, nicht bei den 0-16 Lions, aber die NHL und NBA Teams hatten in den vergangenen Jahren immer Ambitionen die Meisterschaft einzufahren.
Nun geht auch bei den Pistons etwas zu Ende, nicht nur sportlich auch personell wird es nicht mehr das Gleiche sein.

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Genesis 41, 25-31
25Joseph antwortete Pharao: Beide Träume Pharaos sind einerlei. Gott verkündigt Pharao, was er vorhat. 26Die sieben schönen Kühe sind sieben Jahre, und die sieben guten Ähren sind auch die sieben Jahre. Es ist einerlei Traum. 27Die sieben mageren und häßlichen Kühe, die nach jenen aufgestiegen sind, das sind sieben Jahre; und die sieben mageren und versengten Ähren sind sieben Jahre teure Zeit. 28Das ist nun, wie ich gesagt habe zu Pharao, daß Gott Pharao zeigt, was er vorhat. 29Siehe, sieben reiche Jahre werden kommen in ganz Ägyptenland. 30Und nach denselben werden sieben Jahre teure Zeit kommen, daß man vergessen wird aller solcher Fülle in Ägyptenland; und die teure Zeit wird das Land verzehren, 31daß man nichts wissen wird von der Fülle im Lande vor der teuren Zeit, die hernach kommt; denn sie wird sehr schwer sein.
Gestern verstarb der Eigentümer der Franchise, Bill Davidson, im Alter von 85 Jahren. 35 Jahre lang war Davidson der Kopf der Organisation, feierte drei NBA, drei WNBA und auch eine NHL Meisterschaft. Er schenkte der Stadt den Palace of Auburn Hills, eine Arena, die neue Maßstäbe setzte und bis heute zu den feinsten Stadien der Liga zählt. Mit ihm verliert die Stadt eine treue Seele, die zahlreiche Einrichtungen und Organisationen finanziell unterstützte. Erst letztes Jahr wurde Davidson in die Basketball Hall of Fame aufgenommen, eine ungewöhnliche Auszeichnung für einen Besitzer, aber dies soll gerne als Lohn für ein engagiertes Leben gewertet werden.
Damit nicht genug.
Erst letzte Woche erreichte uns die Meldung, dass Chuck Daly an Bauchspeicheldrüßen Krebs erkrankt sei. Der Mann, der die Pistons aus der Mittelmäßigkeit empor zu zwei Championships führte und Coach DES Basketball Teams 1992 in Barcelona war. Dort, wo er sich eine olympische Goldmedaille um den Hals hängen lassen durfte. Neun Jahre hatte „Daddy Rich“ das Zepter in der Hand in Detroit und formte extravagante Persönlichkeiten wie Isiah Thomas, Bill Laimbeer und Dennis Rodman zu einer unschlagbaren Einheit. Nun hat der 78 jährige einen Kampf vor sich, der, so hart es klingen mag, aussichtslos erscheint.
Bei diesem Thema wirken die sportlichen Probleme der Pistons eher nebensächlich, scheint es fast der falsche Ton zu sein, wenn man von Allen Iverson nicht als „Answer“ sondern als „Cancer“ spricht. Doch nach sieben Jahren mit 50 oder mehr Siegen kommt diese Serie nun zu Ende. Fast mythisch wirken nun die Begriffe „Umbruch“ oder „Rebuilding“, die man dieses Jahr so gern verwendete. Als Chauncey Billups getradet und Rodney Stuckey befördert wurde.Eine Veränderung ist nun durch eine höhere Gewalt eingetreten.
Nicht nur die Franchise ist führungslos, die ganze Stadt ist es. Der umstrittene Bürgermeister Kwame Kilpatrick musste nach mehreren Skandalen seine Position aufgeben und am 5.Mai wird zwischen zwei Kandidaten sein Nachfolger bestimmt. Einer von ihnen ist Dave Bing, Hall of Famer und langjähriger Pistons Guard. Wünschen wir ihm gute Träume und Visionen, denn eine leichte Aufgabe hat der neue Pharao von Detroit nicht vor sich.

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