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Die neue alte Generation

basketballschuhe

Ich weiß nicht, was ich davon halten soll. Ich mein diese “Rücktritt vom Rücktritt” Versuche sämtlicher Spieler, die einst einen Namen, einen guten Namen hatten. Was bewegt Allan Houston, Penny Hardaway, Reggie Miller und Konsorten nochmals die Schuhe zu binden und nochmals die Strapazen einer 82 Spiele langen Saison auf sich zu nehmen. Wirklich dieser unbändige Durst einen Titel zu gewinnen? Geld? Wohl kaum. Es sei denn, all diese Spieler haben eine uns völlig unbekannte Schwäche für Glücksspiele, deren sie, von der Öffentlichkeit unbemerkt, zum Opfer gefallen sind. Außerdem sind die Typen von denen wir reden keine Trainingspartner der Stars gewesen, sie sind selbst die Stars! Sie haben Millionen verdient.
Ist es wirklich die liebe zum Spiel? Hey, diese Typen sind für die meisten von uns Vorbilder, Idole ja Götter! Jordan hat ja schon mit seinem Comeback uns teilweise Tränen in die Augen getrieben. Nicht als er mit 40 Jahren 50 Punkte machte, nein später, als er mit dicken Kühlpacks auf den Knien gerade mal 10 Minuten unter Schmerzen spielen konnte, davor sich aber stundenlang auf einem Fahrrad warm fahren musste… Wir erinnern uns.
Warum wollen die guten Alten ihr Bild, welches wir von ihnen haben noch einmal umwerfen. Sicher haben wir riesigen Respekt vor einem 40, 41, oder 42 Jährigen der in dieser athletischen Liga mitspielt, aber wir haben auch Respekt vor den ganzen Taten die diese Personen vollbracht haben, welche sie bestimmt in dieser Form nicht wiederholen werden. Allan Houstons Stepp Back – oh Mann ich liebe den… Pennys Zug zum Korb – Wahnsinn… und natürlich Regie Miller überhaupt.
Ich will Miller nicht von der Bank kommend sehen, wie er dann von sicher weniger talentierten aber athletischeren jungen Guards abgezogen wird. Sicher wird er den ein oder anderen wichtigen Dreier immer noch treffen können, aber nicht so wie einst, nicht so, wie wir ihn alle kennen.
Das eigentliche Problem ist meiner Meinung nach die NBA selber. „Die neue Generation“, schön und gut, aber so richtige Charaktere sind doch da nicht dabei. Keine Oakleys, keine Barkleys, keine Ewings. Das sind alles Spieler mit Charisma keiner war so wie der andere. Und wen gibt es heute? Vielleicht LeBron und dann noch Wade und dann? Deshalb braucht die NBA wieder diese alten Identifikationsfiguren.
Diese ganze Come Back Sache ist doch eine Imagecampagne der NBA. Nicht offiziell, und vielleicht auch nicht von der NBA angestiftet, aber schlechte Einschaltquoten und fehlende Charakter sind sicher Gründe warum die “neuen Alten” in der NBA nicht unwillkommen sind. Es fehlt heutzutage keines Falls an guten Spielern, sondern an Spielern, die anders sind, die auch mal gegen den Strom schwimmen, die auch mal ihre Meinung sagen, und nicht das sagen was alle hören wollen. (Nash ist auch deshalb so populär).
Das ist sicher auch einer der Gründe warum die NBA soviel Werbung für ihre alten Vorzeigeidole macht. Es geht nicht um Zuschauer für Boston, wo Miller spielen soll, es geht um die NBA selber.

duck meint,

August 12, 2007 @ 12:10 pm

ja, gib sie mir! ich will reggie wieder, ich will penny und ich will allan! ich will die leute wieder sehen, deretwegen ich den basketball liebe. die mich erfreut (allan) oder geärgert (reggie) haben.
ich verzichte gerne auf die gehypten multi-millionen-dollar-werbevertrags-wohlstandskinder, auf die goldkettchentypen, auf die jungs mit cooler gatorade-kollektion und lässigem turnschuh-geschmack. ich will meine helden wieder – wenigstens so lange, bis ich neue helden habe, zu denen ich passe und die zu mir passen.

ich bin ein alter sack, altmodisch und ewig gestrig. und wenn john stockton wieder das trikot überzieht, dann will ich dabei sein.

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