6. Earl Clark, Louisville Cardinals

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Rick Pitino`s Team hat in den ersten beiden Runden leichtes Spiel. Gegen Morehead State und Siena reichen mittelmäßige Leistungen zum Weiterkommen. Edgar Sosa bekommt die Chance auf sich Aufmerksam zu machen. Er ist in beiden Spielen einer der Topscorer.
Gegen Utah ist man jedoch wieder auf gewohnte Leistungsträger angewiesen. Earl Clark hat ein Monster-Spiel und kommt auf 32 Punkte. Samardo Samuels erzielt zwar nur 4 Punkte, kann aber in der Defense gegen Luke Nevill glänzen. Ein zäher Kampf sieht das bessere Ende für die Cardinals.
Die letzte Hürde zum Final Four stellen die Kansas Jayhawks dar. Cole Aldrich und Sherron Collins spielen das Inside- Outside Game zur Perfektion und obwohl die Leistung des Pitino Teams keine schlechte ist, an diesem Tag sind die Jayhawks besser. Terrence Williams übernimmt das Scoring für einen gut bewachten Earl Clark, doch es soll nicht reichen. Der Top Favorit scheidet aus.
7. Demar De Rozan, USC Trojans
Tyrese Rice vom Boston College hat die Arme verschränkt vor dem Gesicht. Er hat gerade den entscheidenden Wurf daneben gesetzt. Auf der anderen Seite feiert Percy Miller a.k.a „Lil Romeo“, der Sohn von Master P, den Sieg seiner USC Trojans mit einem C-Walk inmitten der Cheerleader. Das Basketballspielen haben andere übernommen. Dwight Lewis und Daniel Hackett konnten jeweils 18 Punkte erzielen und atmen jetzt tief durch. Der Wurf von Rice war mehr als knapp.
Gegen Michigan State rollt der Express von SouthernCal. Taj Gibson lässt Goran Suton immer wieder alt aussehen und der Dunk von Demar DeRozan über den Center aus Michigan wird im Sportscenter bis zu Sutons Erbrechen wiederholt. Die Trojaner schlagen die Spartaner mit 88 zu 76.
Bevor man aber von einem Cinderella-Team sprechen möchte, zerstören die Kansas Jayhawks den Traum. Sherron Collins ist in Scorer-Laune und macht den Unterschied, während sich Taj Gibson und Cole Aldrich gegenseitig ausschalten. Wieder eine starke Leistung von DeRozan aber Kansas ist einfach zu tief besetzt und spielt zu clever. Coach Bill Self darf weiter vom Titel träumen.
8.DeJuan Blair, Pittsburgh Panthers

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Tyrell Biggs ist der Mann den Eastern Tennessee State nicht auf der Rechnung hatte. Der Forward der Pittsburgh Panthers ist mit 16 Punkten der Held in einem Spiel, das sich das Top Team in der East Region einfacher vorgestellt hatte.
Gegen Oklahoma State läuft es schon besser. Das dynamische Duo aus Sam Young und DeJuan Blair überrollt die Cowboys, bei denen nur James Anderson gewohnte Form erreicht.
Für Florida States Star-Guard Toney Douglas ist das Spiel gegen Pittsburgh eine Bewerbung für die große Liga. Mit 43 Punkten schockt er die Fernsehzuschauer, nicht jedoch die Panthers, die eine ausgeglichene Teamleistung vorziehen und damit den Sieg einfahren, der (fast) nie gefährdet ist.
Nun also gegen UCLA, den Duke Bezwinger. Highlight des Duells ist der Kampf der Point Guards. Levance Fields bei Pittsburgh, Darren Collinson bei UCLA. In der zweiten Halbzeit hat man das Gefühl es gehe um etwas Persönliches. DeJuan Blair vergibt einige leichte Punkte am Ende des Spiels und so sehen die Bruins die Chance, hier ihr Ticket zum Final Four zu lösen. Doch es ist Freshman Jermaine Dixon, der plötzlich vollkommen frei steht, abdrückt, trifft und damit doch noch den fanatischen Jubel der Panthers auslöst.
Gegen North Carolina hält Levance Fields das Spiel lange ausgeglichen. DeJuan Blair lässt Tyler Hansbrough oft wirkungslos erscheinen, doch die Tar Heels haben noch andere Waffen. Wayne Ellington, Deon Thompson und Danny Green teilen sich fast wie eine Staffel-Mannschaft die Verantwortung und nutzen ihre Phasen um Pittsburgh auszuschalten. Ein klare Ansage für das Finale: dieses North Carolina Team hat kaum Schwächen.
9. Jeff Teague, Wake Forest Demon Deacons
Eine Glanzleistung gegen Cleveland State verführt den neutralen Zuschauer Wake Forest als Geheimtipp zu betrachten. Jeff Teague, Al-Farouq Aminu und James Johnson harmonieren traumhaft und sorgen für das ein oder andere Highlight.
Dies ist jedoch schon im kommenden Spiel verflogen. Wie ausgewechselt präsentiert sich die Mannschaft von Dino Gaudio. Die Demon Deacons werden von Utah nicht geschlagen, sie besiegen sich selbst. Zuviele Einzelaktionen und keine taktische Finesse. Dr Jekyll und Mr Hyde…Bye Bye
10. Tyreke Evans, Memphis Tigers
Der Winning-Streak halt an. Gegen die CS Northrigde Matadors kommt Memphis zu seinem 26. Sieg in Folge.
Gegen Maryland sind die Tigers mehr gefordert. Greivis Vasquez läuft heiß. Antonio Anderson kann in der Defensive nicht viel gegen ihn ausrichten. Doch gerade Anderson ist es, der in der Schlußphase sechs Punkte in Serie produziert und damit Memphis einen knappen Sieg beschert.
Gegen Missouri kommt es zum Kampf zweier Tiger. DeMarre Carroll und Robert Dozier liefern sich ein bitterböses Gefecht. Die beiden Big Men sind fast in jede Aktion ihrer Teams involviert. Shawn Taggart nimmt Leo Lyons (was für ein Name für einen „Tiger“) in einer Schlüsselaktion den Ball ab passt zu Tyreke Evans und der knallt den voreiligen Dreier rein. Coach John Calipari schaut grimmig, lacht aber innerlich. Es ist Sieg Nummer 28 und der Eintritt in die Elite Eight.
Dort wartet mit UConn ein schwerer Brocken. Die Tigers präsentieren sich jedoch in Topform. Jeder spielt seinen Part, Hasheem Thabeet wird gut ausgeblockt und es ist wieder Anderson, der eine tolle Offensiv-Leistung zeigt. Auch Tyreke Evans hat maßgeblichen Anteil am Erfolg der Tigers. Memphis fährt wieder zum Final Four.
Kansas stellt mit Tyhawn Taylor einen Mann, den die Tigers so nicht auf der Rechnung hatten. Der Freshman trifft aus allen Lagen und macht der Defense große Sorgen. Calipari gibt vor das Spiel an den Brettern zu gewinnen und Dozier und Taggart gehorchen. Sie schnappen nun jeden Rebound und ein 10 zu 0 Scoring Run bringt Memphis doch auf die Siegerstraße. Es sind nun 30 Spiele in Folge und keiner hat mehr Angst vor North Carolina.
Doch die Tar Heels sind bereit. Von Anfang an übernimmt Tyler Hansbrough das Kommando. Ty Lawson findet ihn ein ums andere Mal frei unter dem Korb, bedient Hansbrough und der liefert die Punkte. Tyreke Evans bäumt sich als einziger gegen die drohende Niederlage. Er haut die unmöglichsten Würfe rein. Wayne Ellington hat sich daran ein Vorbild genommen und trifft einen Wurf während er nach dem Ball hechtet und die 24 Sekunden Uhr runterläuft, vielleicht einer der verrücktesten Würfe der Basketball-Geschichte. Das scheint die Tigers zu demoralisieren und North Carolina ist am Ende der NCAA Champion 2009.
Hier endet nun also das Märchen. Die Realität fängt morgen an. Glaubt mir nicht alles, was ich hier geschrieben habe, aber einiges kann durchaus wahr werden, oder?

