Wir haben eigentlich unsere Meinung zu Kobe Bryant’s 50+ Spielen gesagt. Nun kam gestern der Lakers Sieg gegen die Hornets mit 111-105 hinzu. Es gibt aber immer noch Leute die das als egoistisch ansehen oder die Leistung nicht zu schaetzen wissen. Hey, Kobe Bryant hat mit seinem vierten Spiel ueber 50 Punkte in Folge grade mal eben Michael Jordan ueberholt. Klar, davon kann er sich nichts kaufen und es wird die Kritiker auch nicht zum Schweigen bringen.
Daher stellen wir diese Fragen an die Kritiker: Wir gehen doch mal stark davon aus, dass jeder NBA Spieler immer 100% gibt – nein bei Dirk Nowitzki sind wir uns sogar ganz sicher. Wieso gibt es dann gerade mal SECHS! Spieler in der NBA, die im Schnitt mehr Punkte machen als Kobe Bryant in der HAELFTE der Zeit? (Melo, Gil, D-Wade, AI, King James und Michael Redd)?
Hat man nicht Alen Iverson als groessten Egoisten aller Zeiten dargestellt, als er noch in Philadelphia spielte? (Irgendwas muss diese Stadt an sich haben, dass alle Spieler die dort aufgewachsen sind oder gespielt haben Egoisten sind).
Es wird immer schwerer fuer die Kritiker, etwas zu finden, was Kobe Bryant falsch macht. Er nimmt und trifft siene Wuerfe mit einem super Prozentsatz aus allen Lagen, seine Mannschaft gewinnt und sein Coach hat in dazu aufgefordert aggressiver zu sein.
Aber natuerlich finden die Kritiker sicher die folgenden Punkte nennen: New Orleans verliert derzeit alle Spiele und Bryant hatte nur einen Assist. Wer sich aber mal die Tabellen ansieht, wird feststellen, dass die Hornets immer noch um einen Playoff Platz kaempfen. Somit war dieses Heimspiel sehr wichtig fuer die Hornets, da sich nicht viel schlechter als die Lakers platziert sind.
Wenn die Lakers keinen Kobe Bryant haetten, waeren die Lakers sogar um einiges schlechter als die Hornets, die mit Chris Paul (28 Punkte, 12 Assists, 6 Rebounds und vier Steals) sowie Center Tyson Chandler (22 Punkte, 22 Rebounds) eine gute Partie zeigten.
Zu Kobe Bryant’s einem Assist: Wer das Spiel gesehen hat (Uebrigens meiner Meinung nach eine Vorraussetzung, um schlecht oder gut ueber Kobe Bryant’s Vorstellung reden zu koennen) wird drei Dinge festgestellt haben:
- Im eins-gegen-eins ging Kobe Bryant immer aggressiv zum Korb – machte entweder den Punkt oder/und wurde gefoult
- Wenn er gedoppelt wurde, passte er zum freien Mann, der entweder nicht traf oder zum naechsten freien Mann weiterpasste (der dann auch nicht traf)
- Wenn er auf der Fluegelposition gedoppelt wurde, druchbrach er das Doppel, zog entweder zum Korb oder nahm seinen bekannten fadeaway Sprungwurf
Wer mir nun immer noch vorhalten will (bzw. jemand Kobe Bryant vorhalten will), dass Bryant nicht genug passt, oder die Lakers ohne ihn (oder nur mit weniger Wuerfen) besser waeren, hat ganz einfach nicht aufgepasst. Wenn Kobe Bryant bessere Mitspieler haette, sagen wir mal Raja Bell und Shawn Marion, oder Jerry Stackhouse und Devon Harris (Achtung, Mitdenken!), wuerde er unzaehlige Assists bekommen, oder eben 75 Punkte machen, wenn die Gegner ihn weiterhin nur eins-gegen-eins verteidigen wuerden.
Wieso nicht mal die Sache umdrehen, dass Kobe ein besseres Team haette, als immer zu sagen, dass andere Spieler das auch koennten, wenn ihr Team schlechter waere. Immer noch Zweifel?
