Anhand der gewonnen Spiele sind die NBA Playoffs mal wieder sehr ausgeglichen. Die Lakers fuehren (noch) mit 2-1 Siegen, waehrend die Detroit Pistons in der vergangenen Nacht bereits zum 2-2 ausgleichen konnten.
Etwas sticht aber heraus – die Art, wie die letzten Spiele gewonnen wurden:
101-71, 103-84, 94-80, 94-75 oder einfacher: +30, +19, +14, +19.
Keines der letzten vier Spiele ging wirklich knapp aus oder? Natuerlich kann es sein, dass die Spiele am Ende durch Freiwuerfe hoeher ausgingen als der Spielverlauf war, aber gleich ein Schnitt von 20.5 Punkten? Das erscheint schon ein wenig zu hoch.
Was kann der Grund dafuer sein
Nun, wie schon erwaehnt, kann ein Spielergebniss am Ende wirklich durch Freiwuerfen ein wenig “verzerrt” werden. War dies aber der Fall? Ein Blick auf die zwei Minuten Marke sollte Aufschluss geben. Im letzten Spiel der Pistons gegen die Celtics, waren die Pistons 2 Minuten vor Schluss bereits mit 12 Punkten in Vorsprung und es gab keinen einzigen Freiwurf fuer die Pistons.
Im letzten Spiel der Lakers gegen die San Antonio Spurs bietet sich das selbe Bild: Die Spurs waren zwei Minuten vor Ende des Spiels bereits mit 18 Punkten in Fuehrung – aussichtslos.
Es deutet also wohl alles darauf hin, dass die Tagesform der Spieler massgeblich ausschlaggebend ist. Spielt ein Ginobili nicht gut genug, verlieren die Spurs – ja gehen sogar richtig unter. Macht ein Ginobili 30 Punkte, ist das Spiel so gut wie gewonnen.
Daher ist es wohl fair, wenn die Fans fordern: Mehr Konstanz meine Herren!

