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Wenn es in der Saison 2005 – 06 einen Film über die New Jersey Nets gegeben hätte, würde der Titel lauten: “Die Vergessenen”. In den Nebenrollen, Coach Lawrence Frank, der vorallem durch sein Alter (35!) bekannt ist, Vince Carter, der versucht seiner Vergangenheit zu entrinnen und “fast-rising” Forward Richard Jefferson, der vielleicht nun doch irgendwann mal die Chance auf ein All Star Ticket bekommt.
Star des Films, Jason Kidd, der immer noch durch die Verteidigung der Gegner wie ein 23-jähriger durchkommt, der aber auch bei dem Blick auf dii “Top NBA” Spieler immer wieder übersehen wird. Wen kümmert schon Defense (Kidd hielt Chancey Billups – Mit-MVP Anwärter bei 0! Punkten über drei Viertel hinweg), wenn unser “soap opera” Star aus L.A. 81 Punkte scored.
In Filmproduktion gesehen, ist New Jersey halt eher eine “indie production” als ein “megaplex blockbuster”. New Jersey ist auch der einzige Division- Leader, der in der regulären Saison nicht auf dem TNT Übertragungsplan stand.
Doch das war nicht immer so bei den Nets. Als Jason Kidd zu den Nets kam, war der Leitsatz: I-throw-it-up-and-you-slam-it (Immer schön in den Top Ten mit Kenyon Martin und Kerry Kittles zu beobachten).
Jedoch hat es Kidd mt seinen Nets nun geschafft, sogar die etwas (ok, SEHR) fragwürdige Wurfauswahl von Vince Carter zu kontrollieren. Inzwischen erreicht er einen Punkteschnitt von 26.0 Punkten.
Mehr überraschend also die Offense der Nets ist jedoch die “neu gefundene” Defense der Nets. Während ihrer 12-0 Serie in der regulären Saison haben sie ihre Gegner auf 81.0 Punkten pro Spiel gehalten – schon bemerkenswert wenn man Ergebnisse von 143-136 liest.
Defense – für Amerika unattraktiv und zu europäisch – brachte die Nets nun in die zweite Runde der Playoffs.
Dort werden wir sehen ob die Stars aus Miami an der Defense der “Vergessenen” scheitern werden…
