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Das Rennen um den MVP Titel ist eröffnet

Kann LeBron James seinen MVP Titel tatsächlich noch einmal verteidigen? Bekommt Kobe Bryant den Award zum zweiten Mal in seiner Karriere? Oder wird Kevin Durant zum jüngsten MVP aller Zeiten gewählt? Diese drei Namen werden am höchsten gehandelt, wenn es um die Vergabe des MVP Titels 2011 geht. Schon vor Beginn der NBA Saison werden die Diskussionen um den MVP in diversen Medien und Stammtischen geführt. Wir analysieren die Chancen des Trios und erklären, warum man auch Dwight Howard auf dem Zettel haben sollte.

LeBron James: Kein MVP Three Peat

2009 und 2010 ist LeBron James bereits zum wertvollsten Spieler der NBA gewählt worden. Alleine das lässt ihn aus dem MVP-Rennen fast automatisch ausscheiden. In der Geschichte der NBA gab es höchst selten einen MVP Three Peat: Larry Bird erhielt die Auszeichnung von 1984 bis 1986, Wilt Chamberlain von 1966 bis 1968 und Bill Russell von 1961 bis 1963 (siehe Liste der MVP-Gewinner).

Und bei den Miami Heat wird LBJ wohl kaum die dominierende Rolle spielen, die er bei den Cleveland Cavaliers eingenommen hatte. Stats im Bereich von 29,7 Punkten, 8,6 Assists und 7,3 Rebounds, die er 2009/10 für die Cavs aufgelegt hat, kann und muss er für die Heat nicht produzieren. LeBron James wird als amtierender MVP in der Diskussion auf jeden Fall auftauchen. Eine Chance auf einen erneuten Gewinn der Trophäe hat er jedoch kaum.

Kobe Bryant: Krönung der Karriere

Kobe Bryant hätte die Auszeichung mehr als verdient: KB24 ist einer der besten Basketballer aller Zeiten und befindet sich noch immer auf dem Höhepunkt seines Schaffens. Bisher wurde er jedoch nur ein einziges Mal MVP. Das war 2008, als er im Schnitt auf 28,3 Punkte, 6,3 Rebounds und 5,4 Assists kam.

Seitdem haben sich seine Stats kaum verändert und Kobe hat zwei NBA Titel gewonnen. Es gibt keinen Grund, warum Kobe nicht weiterhin auf dem Level spielt. Und damit auch keinen Grund, warum er nicht zum wertvollsten Spieler der Liga gewählt werden sollte. Wenn die Lakers den Westen dominieren, hat er die besten Aussichten auf den Award.

Kobe Bryant

Kevin Durant: Auf dem Weg zum Superstar

Kevin Durant hat sein Bewerbungs-Video für den MVP Titel bei der Basketball WM gedreht. In der Türkei war der Small Forward der alles überragende Spieler des Team USA, das er mit 22,8 Punkten und 6,1 Rebounds zum WM-Titel führte. Dabei beeindruckte vor allem die abgeklärte Spielweise des gerade mal 22-Jährigen, der von überall zu treffen schien.

Auch bei den Oklahoma City Thunder ist KD der Dreh- und Angelpunkt des Spiels. OKC erreichte vergangenes Jahr erstmals die Playoffs und wird auch für die neue Saison hoch gehandelt. Wenn die Thunder im Westen um die vorderen Plätze mitspielen, könnte Kevin Durant durchaus der wertvollste Spieler der NBA sein. Dass er dabei die Trophäe als jüngster Spieler aller Zeiten gewinnen würde, steht dem ganzen jedoch vermutlich im Weg. In seiner gerade mal dritten NBA Saison wird er nah dran an sein am MVP-Titel, aber er wird ihn (noch) nicht gewinnen.

Wer spielt noch eine Rolle in der Diskussion?

Dwight Howard. Kein anderer Spieler dominiert die Zone derzeit so stark wie der Center der Orlando Magic. 2009 und 2010 wurde D12 bereits zum Defensive Player of the Year gewählt. Wenn die Magic seine Athletik in der Offense besser ins Spiel bringen und ihm häufiger den Ball geben, könnte Dwight Howard als Center seit Tim Duncan (2003) zum MVP gewählt werden.

Außenseiter-Chancen hätten nach jetziger Einschätzung zudem Carmelo Anthony von den Denver Nuggets, der mit 28,2 Punkten und 6,6 Rebounds durchaus MVP-würdige Statistiken vorweisen kann. Einziges Problem: Die Nuggets gehören in der starken Western Conference nicht zu den absoluten Top-Teams.

Derrick Rose von den Chicago Bulls hat seinen Namen zuletzt selbst ins Spiel gebracht. Sein Team hat sich im Sommer mit Carlos Boozer verstärkt und dürfte damit für die Eastern Conference bestens gewappnet sein. Aber auch wenn die Bulls Erster in der Conference werden sollten, würde Rose wohl kaum eine Chance auf den MVP-Titel haben.

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NBA Swingman Jerseys von Adidas

Adidas hat die NBA Swingman Jerseys jetzt endlich auch nach Europa gebracht. Damit müssen NBA Fans nicht mehr ihre Koffer beim USA-Urlaub vollpacken, sondern können sich direkt ihre Lieblings-Trikots bestellen.

Allerdings hat die Sache natürlich auch einen Haken: Für Europa ist die Auswahl an NBA Trikots weiterhin begrenzt. Die Top-Stars wie Kobe Bryant sind natürlich erhältlich. Für Kevin Durant oder Amare Stoudemire muss jedoch man weiterhin über den großen Teich fliegen. Das Swingman Jersey von LeBron James fehlt derzeit ebenfalls. Es soll jedoch in den nächsten Wochen folgen.

Bei KICKZ gibt es die Adidas Swingman Jerseys von diesen NBA-Spielern: Kobe Bryant (LA Lakers) und Derrick Rose (Chicago Bulls). Zudem sind Replica Trikots von Dirk Nowitzki (Dallas Mavericks), Dwyane Wade (Miami Heat), Chris Paul (New Orleans Hornets), Dwight Howard (Orlando Magic), Kevin Garnett (Boston Celtics) sowie von Kobe Bryant und Derrick Rose erhältlich.

Klick hier und du kommst zu allen NBA Jerseys bei KICKZ.

Kobe Bryant Swingman JerseyDerrick Rose Swingman Jersey

Swingman Jerseys sind hochwertiger als die Replicas

Auf den ersten Blick erkennt man den Unterschied zwischen Swingman und Replica Jerseys klar am Preis. Die Swingman Varianten kosten etwa 75 Euro, während es die Replicas bereits für 50 Euro gibt. Das hat aber auch seinen guten Grund: Denn die Swingman Jerseys von Adidas sind wesentlich hochwertiger verarbeitet.

Sie bestehen aus funktionellerem Material, das sowohl leichter als auch atmungsaktiver ist. Nummer und Name sowie die Team-Logos sind zudem aufwändig aufgenäht und halten damit besser als bei den Replicas, bei denen sie lediglich aufgedruckt sind.

Dirk Nowitzki TrikotDwyane Wade TrikotKevin Garnett Trikot

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Neuer Ärger um Gilbert Arenas

Gilbert Arenas kann es einfach nicht lassen. Immer wieder zieht der Guard der Washington Wizards die Aufmerksamkeit der Medien auf sich – nur leider immer seltener mit gutem Basketball, sondern mit dummen Aktionen. Die neueste Episode: Gilbert Arenas täuschte vor dem Preseason Game gegen die Atlanta Hawks eine Knieverletzung vor und schaute sich das Spiel von der Bank aus an.

Gilbert Arenas hat für Nick Young auf einen Einsatz verzichtet

Dadurch wollte er Nick Young mehr Spielzeit verschaffen, der in den bisherigen Testspielen nur sehr begrenzt zum Einsatz kam. „Ich weiß, dass er frustriert ist. Seit wir mit drei Guards spielen, hat er es nicht leicht“, meinte Gilbert Arenas nach dem Spiel. „Ich wollte nur ein guter Team-Kollege sein. Nick wollte gerne spielen und wir haben einfach zu viele Guards zur Zeit. Ich dachte, ich mache einen Tag Pause.“

Tatsächlich ließ Coach Flip Saunders zuletzt John Wall, Gilbert Arenas und Josh Howard im Backcourt starten. Vor allem für Nick Young, der sowohl Shooting Guard als auch Small Forward spielen kann, blieb dabei wenig Spielzeit übrig. Und den Platz in der Starting Five nutzte Young gegen die Hawks, um sein Talent unter Beweis zu stellen: Mit 24 Punkten wurde Young Topscorer.

Aber die Entscheidung, wer wieviel Spielzeit erhält, sollte eher beim Coach liegen als bei einem der Spieler. Coach Saunders ist vor allem davon enttäuscht, dass Arenas ihn angelogen hat. „Ich habe an ihn geglaubt. Ich habe ihm gesagt, er muss ehrlich zu mir sein“, erklärte Saunders gegenüber der Washington Post. „Ich kann nicht beurteilen, ob jemand verletzt ist oder nicht – das können nur die Spieler.“

Für Gilbert Arenas zieht die Aktion zunächst lediglich eine Geldstrafe in unbekannter Höhe nach sich. Und das Management hat bereits erklärt, die Sache damit abgeschlossen zu sehen. Bei jedem anderen Spieler wäre es vielleicht auch wirklich so. Aber es ist nicht das erste Mal, dass man bei den Wizards von Gilbert Arenas enttäuscht ist.

Der Backcourt der Wizards ist stark besetzt

Erst vor wenigen Monaten brachte er Waffen ins heimische Verizon Center, um einem seiner Mitspieler einen Streich zu spielen. Für den Rest der Saison wurde er daher von der NBA gesperrt. Einer möglichen Gefängnisstrafe entging er zum Glück. Zuletzt erklärte Arenas zudem, dass die Stadt nun Nummer-1-Pick John Wall gehören würde.

Es wirkt ein bißchen so, als wenn Agent Zero keine Lust mehr hätte, weiter in Washington zu bleiben – schließlich gibt es dort nach seiner Aussage bereits zu viele Guards. John Wall (PG), Kirk Hinrich (PG/SG), Gilbert Arenas (SG), Nick Young (SG/SF), Josh Howard (SG/SF) und Al Thornton (SF) müssen sich die Spielzeit im Backcourt teilen. Damit sind die Wizards hier extrem stark und dicht besetzt. Auf Arenas könnten sie durchaus verzichten, was definitiv mehr Ruhe ins Mannschaftsklima bringen würde.

Einziges Problem: Der Vertrag von Gilbert Arenas läuft erst 2014 aus und bringt ihm bis dahin 80,14 Millionen Dollar ein. Gerade angesichts der Tatsache, dass es 2011 ein neues Collective Bargaining Agreement geben wird, ist ein solcher Vertrag für kein NBA Team interessant. Die Wizards können Arenas kaum loswerden, selbst wenn sie es wollten. Sie können nur hoffen, dass ihr ehemaliger Go-to-Guy demnächst wieder auf dem Spielfeld für Schlagzeilen sorgt.

Gilbert Arenas
Gilbert Arenas (links) glaubt, dass John Wall (rechts) die Franchise übernehmen wird

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