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Pau Gasol’s erstes Spiel als Laker

Gestern Abend europaeischer Zeit hatten die Lakers ihr erstes Spiel mit Pau Gasol an board. Kobe Bryant mit “gewoehnlichen” 30 Punkten, unterstuetzt von Ronny Turiaf, Lamar Odom, Vladimir Radmanovic und Sasha Vujacic.

Die Lakers konnten somit zu einem 103-91 Sieg gegen die immer noch Gilbert Arenas – losen Washington Wizards cruisen.

Nur einer kam leider nicht zum Punkten – Coby Karl, der es doch auf ganze 41 Sekunden Spielzeit brachte. In diesen 41 Sekunden produzierte er 2 Fouls und einen turnover. Zwei Fouls in 41 Sekunden – richtig gelesen.

Viel interessanter waere aber doch zu wissen, was eigentlich die von manchen so hochgepriesene Neuverpflichtung der Lakers gemacht hat. Nichts. Did Not Play steht neben dem Namen von Pau Gasol – und trotzdem konnten die Lakers ohne ihren Center Andrew Bynum gewinnen. Pau Gasol hat ein dickes rotes Kreuz neben seinem Namen – welches fuer “verletzt” steht.

Klar, fuer uns Europaer ist Pau Gasol als Weltmeister einer der ganz grossen, laesst man aber mal den Patreotismus weg (Patriots – haha – 18-1) so stellt man doch fest, dass Pau in der NBA zwar ein konstanter Spieler ist, aber gerade diese Saison sogut wie nichts bewegt hat. In den USA bezeichnen ihn viele als “zu weich”.

Ich bezeichne Pau Gasol seit dem Spiel, das ich ihn Chicago gesehen habe, als zu arrogant. Diesen Tag werde ich nie vergessen. Das Spiel an sich war wirklich gut im United Center, das Verhalten von Pau Gasol umso schlechter.

Ich erinnere mich noch genau an die 15 spanischen Fans, die, wie man an ihrem Plakat sehen konnte, den weiten Weg aus Spanien machten, um Pau in der NBA LIVE zu sehen. Was machte Pau, also die Fans nach dem Spiel laut nach ihm riefen? Nichts, er ging in die Umkleidekabine ohne auch nur einmal zu den Fans zu sehen, geschweige denn zu Winken.

Wir werden sehen wie sich Pau in Los Angeles entwickelt – Spanier sollten dort ja genug sein – aber auch gute Spieler, mit denen er sich seine bisher 36 gespielten Minuten pro Spiel teilen muss. Der Mesias ist Pau Gasol jedenfalls nicht – der spielt schon lange bei den Lakers.

Schmiddi meint,

Februar 4, 2008 @ 3:09 pm

Erstmal:
Der Center der Lakers ist Andrew Bynum und nicht Will Bynum.
Dann lässt sich noch sagen, dass der Artikel doch eher pessimistisch geschreiben ist und gar nicht zeigt, was Pau den Lakers jetzt bringt.
Und dies wäre z.B. neben Andrew Bynum einen weiteren konstanten Big Man, der die Lakers um ein ganzes Stückchen höher schraubt und sie möglicherweise in die Finals bringen könnte. Zudem sind die Lakers nun endlich Kwame Brown los und Pau weiß selber, dass in L.A. nur die dritte (oder möglicherweise vierte) Geige spielen wird.

Tobias meint,

Februar 4, 2008 @ 3:49 pm

Ah stimmt, ich glaube ich schaue zu viel Euroleague :) Danke fuer den Tipp. Eine Frage – wenn du sagst Pau spielt die dritte oder vierte Geige – wieso sollte sein “impact” dann so gross sein? Dem stimme ich eben nicht zu.

alex meint,

Februar 4, 2008 @ 5:40 pm

ich finde pau auch ziemlich arrogant,
menschlich ist er vielleicht nicht der bringer aber sportlich bringt er lakers aufjedenfall weiter

Schmiddi meint,

Februar 4, 2008 @ 5:43 pm

Ja okay.
Dann anders gesagt: Er erweitert das Spiel der Lakers.
durch den verletzungsbedingten Ausfall Bynums konzentriert sich der Großteil der gegnerischen Defense auf Bryant. Dadurch, dass jetzt ein Pau Gasol dazu kommt, heißt das auf zwei Scorer aufpassen.
Ich traue Gasol auch noch zu, dass der jetzt irgendwie einen Motivationsschub kriegt und vlt nochmal einen drauflegt.
Aber im Grundlegenen stimme ich dir zu. Gasol ist einfach viel zu soft. In seiner All-Star Saison war das irgendwie anders. Aber nach der WM fehlts ihm einfach total. Er ist, um ehrlich zu sein, auch ein Spieler, den ich nicht mag.

bunny meint,

Februar 4, 2008 @ 8:13 pm

der reihe nach. also sonderlich sympathisch finde ich Gasol auch nicht, auch wenn man die Anekdote aus dem United Center nicht unbedingt überbewerten sollte, vielleicht hat er seine Landsleute einfach nicht gehören. Anyway ich hab ihn noch nicht live gesehen, mag die Story aber gerne glauben, klingt authentisch und passt auch sonst zu meinem Bild.

Zum Trade selber: Natürlich spielt Gasol die 3. Geige. Trotzdem ist der Deal defintiv schwer zu toppen. Selbst wenn Jason Kidd bis zum 22. Februar wirklich in Dallas landet bleibt der Gasol Trade der Deal der Saison. Auch wenn es grössere Namen als Gasol gibt, einen grösseren Namen als Gasol wird Mitch Kupak im Puzzlemodus nicht bekommen um die Ambitionen der Lakers Organisation und von Kobe Bryant zu befriedigen.
Gasol passt ins Lakers Team, nicht nur wegen seiner Spielweise, sondern auch auf Grund seines Alters (27 afaik). Auch wenn der Deal eher erst in der kommenden Saison richtig zur Geltung kommt, räume ich der ganzen Sache auch schon dieser Jahr ein gewisses Potential ein.
Grössere Namen gibt es höchstens im Abrissbirnenmodus. Memphis Motivation ist auch klar: “an S and a row”, wie Fabolous sagen würde, cap space eben. So sind auch die Grizzlies irgendwo Mitgewinner dieses Deals.

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