Dies war die Ueberschrift in der FIVE. Wer sich nun als Steffen Hamann Fan bekennt, sollte den folgenden Artikel lieber nicht lesen. Es ist auch das erste Mal der letzten fuenf FIVE Ausgaben, dass ich Sven nicht zustimmen kann und voll und ganz Christian von schoenen dunk unterstuetze – Nein ich gehe sogar noch weiter.
Fuer mich ist Steffen Hamann, einer der sich selbst am meist ueberschaetzenden Spieler der BBL – ja vielleicht sogar in Europa. Hatte Deutschland ueberhaupt schon mal einen guten point guard? Nach einem Kai Nuernberger der am Ende seiner Karriere fast zu einer Lachnummer wurde, kam ein Pascal Roller, dem das selbe Schicksal derzeit droht. Ueber Mithat Demirel will man gar nicht sprechen.
Fuer mich machten alle deutschen point guards bisher immer den Eindruck als haetten sie weder auf noch neben dem Spielfeld eine Persoenlichkeit, die ein Team fuehren kann.
Wenn Sven sagt, dass nicht die fetten Stats ein Qualitaetsmerkmal sind hat er vollkommen recht. Ich will die deutsche Meisterschaft als Titel nun nicht schlecht reden, das aber mit dem Gewinn der Euroleague (Papaloukas) gleichzusetzen ist ein wenig uebertrieben. Ich glaube auch kaum, dass es bei Steffen jemals die Anfrage eines NBA Teams gab, wie es bei Papaloukas der fall war und ist.
Aber nicht nur bei mir ist Steffen Hamann nicht beliebt, auch in so mancher BBL Umkleidekabine ist Steffen nicht gerade als guter Freund bekannt. Dies liegt aber jedoch weniger an seiner Spielweise als an seinem Verhalten auf dem sowie neben die Spielfeld.
Mein Fazit: Steffen Hamann – ein sich selbst ueberschaetzender Ueberflieger.

