Cleveland verliert auch das zweite Spiel in Detroit mit 76 zu 79. Wieder hatte LeBron James den Ball im entscheidendem Moment in den Händen und wieder konnte er sein Team nicht zum Sieg führen. Diesmal obwohl er sogar versucht hat selber abzuschließen (wir berichteten über “the pass“).
Zuvor übernahm Rasheed Wallace Verantwortung bei den Pistons, die 25 Sekunden vor Spielende mit einem Punkt zurück lagen. Nach einem leichten Schubser gegen Anderson Varejao, der sich dann zugegebenermaßen etwas übertrieben auf den Boden fallen ließ, drehte sich Sheed zur Baseline und schloss mit einem Mitteldistanzjumper ab. 76 zu 77.
Nun sollte “Da King” erneut seine Chance bekommen, um mit dem letzten Wurf über den Ausgang des Spiels zu entscheiden. James zog in die Zone, versuchte sich um Hamilton zu drehen und verlegte seinen Wurf, den er unter viel Kontakt los werden musste. Larry Hughes und Varejao vergaben dann noch zwei weitere Möglichkeiten, sodass am Ende Cleveland wieder als Verlierer vom Platz gehen musste.
Besonders enttäuschend waren die Leistungen von Gooden, Ilgauskas und Hughes, die zusammen gerade auf 11 Punkte kamen.
Obwohl Cleveland nun beide Spiele verloren hat muss man die Cavs aber auf gar keinem Fall abschreiben. Sie verloren beide Begegnungen auswärts in Detroit und beide Spiele waren bis zur letzten Sekunde völlig offen. Psychologisch können solche Partien, bei denen du so knapp den Sieg verpasst hast, zwar ihre Spuren hinterlassen aber andererseits können solche Spiele auch eine Mannschaft besonders Motivieren. Zumindest wissen die Cavaliers jetzt, dass sie ebenbürtige Gegner der Pistons sind und dass sie auf deren gleichem Level stehen.
EDIT: Will LeBron nun wie Kobe Bryant sein? Man schaue sich folgendes Video an:

