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War der ‘Iverson trade’ der Anfang vom Ende (des guten Benehmens der Stars)?

Eigentlich müssten wir noch weiter zurück gehen – Ron Artest ist letztes Jahr aufgefallen sich öffentlich über sein Team zu beschweren, um zu einem anderen Team zu kommen. Aktuell war es aber Allen Iverson der mit Aktionen wie ‘nicht zum Training erscheinen’ die Trainer und Verantwortlichen so zu veraergern, dass sie ihn gerne gingen lassen.
Aber mal ehrlich, was will ein Verein (egal ob in den USA, Europa oder China) denn machen, wenn ein Spieler einfach keine Lust mehr hat zu spielen? Ihn zwingen? Wird er da der Mannschaft noch helfen? Daher bekommen auch die Spieler auch was immer so wollen (ok, irgendwo ist eine Grenze).
Die feine Art ist das nicht. So beendet man kein Arbeitsverhaeltnis. Sicherlich machen das nur Spieler, de es sich auch erlauben können, da sie wissen andre Vereine wollen sie. Wie eben Ron Artest, Allen Iverson oder nun Rasheed Wallace!
Was macht Rasheed? Im letzten Spiel verliess er einfach das ‘huddle’, was seine Mitspieler nicht gerade toll fanden. Der neue Mitspieler bei den Pistons, Chris Webber, ging sogar zu ihm, um mit ihm zu reden. Selbst Flip Saunders gefiel es nicht und sprach über seine Aktionen, die das Team einfach nur ablenken. Zu guter letzt bekam er dann auch noch ein technisches Foul, weil er wie ein Verrückter auf dem Spielfeld rumgeschrien hat.
hatte Rasheed nur einen schlechten Tag oder will er weg? Eines fällt jedoch auf. Von der Art ähnelt Rasheed Wallace seinen Vorreitern Artest und Iverson auf jeden Fall.

» apropo Rasheed Wallace | HoopNation meint,

Januar 19, 2007 @ 12:28 am

[...] Das muss zu Zeiten gewesen sein, also er wohl noch gerne bei den Detroit Pistons war. Inzwischen ist das ja anders… [...]

Stephen meint,

Januar 19, 2007 @ 2:27 pm

Hmm, da fallen mir noch Vince Carter ein, der ja sogar zugegeben hat, nicht mehr alles für die Raptors damals gegeben zu haben. Steve Francis und Tracy McGrady haben vor ihrem Trade auch mehrmals gesagt, sie wollen weg. Leider hast Du Recht, dass man dagegen wenig machen kann. Oft sind es gerade die Stars, die sich dann eben auf die Bank setzen und keine Leistung bringen. Und das kann sich kein Club leisten. Natürlich verstehe ich, wenn ein Spieler merkt, dass sein momentaner Club eine Sackgasse ist und er mittelfristig nichts gewinnen wird, wie Iverson oder noch krasser bei Garnett und dann die Motivation nachlässt oder der Spieler frustriert wird. Auf der anderen Seite denke ich mir, dass sich das Schmerzensgeld dafür echt mal sehen lässt und es wird ja keiner gezwungen, einen langfristigen Vertrag bei einem allenfalls mittelmäßigen Team zu unterschreiben. Irgendwie ist hier die NBA gefordert und sollte sich was einfallen lassen, denn so können die Stars einseitig die Bedingungen diktieren.
Und was ich bedenklich finde ist die Tatsache, dass Artest immer noch als Arbeiter und “Tur Warrier” gefeiert wird. Ich meine, seine Arbeitseinstellung ist ein Witz, sonst hätte er die Pacers damals nicht aufgefordert, ihm Zeit zu geben, um sein beknacktes Album zu promoten oder er würde jetzt nicht mehr Würfe fordern. Er würde einfach die Klappe halten und jeden Abend alles geben.

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