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Am heutigen Samstag beginnt in den USA die neue WNBA Saison. Und es ist nicht irgendeine, es ist bereits die zehnte Saison der Frauenbasketball- Liga in den USA.
Ok, Frauenbasketball ist in Deutschland nicht gerade der Magnet fuer Zuschauer (ausser man kommt aus einer kleinen Stadt am Inn). In den USA ist das aber anders. Hier wird in den Hallen der NBA gespielt.
Ok, die Hallen sind nicht voll, das schaffen aber die NBA Teams in der regulaeren Saison auch nicht. Frauenbasketball – man denkt da meistens an “Mannsweiber”, die sich den weiblichen Reizen einer Frau sehr distanziert haben. Aber weit gefehlt.
Gerade in Laendern wie Frankreich (oder nun auch in den USA) wird die Weiblichkeit als grosser Werbefaktor mit einbezogen. Viele der “Stars” haben ihre eigenen Webseiten, auf denen sie meist auch etwas leichtbekleidete Fotos zur Verfuegung stellen.
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Nehmen wir zum Beispiel Lauren Jackson. In den USA und Australien, ein Superstar – hierzulande wird sie wohl kaum jemand kennen, ausser man hat ein Abo der Sports Illustrated und schaut sich die Swimsuit collection an, in der sie vertreten ist.
Sie spielt fuer Seattle Storm – und das auch sehr erfolgreich. Mit 21.2 Punkten pro Spiel fuehrte sie 2003 die WNBA an und wurde MVP. Fuer das australische Nationalteam ist sie das, was Dirk fuer das deutsche Team ist und fuehrte das Team bei Olympia so zu Platz 2.
Aber nicht nur mit Swimsuitbildern wird die WNBA vermarktet, auch Stars wie Destiny’s child Mitglied Michelle Williams kaufen sich nun in die WNBA Teams ein. (In der NBA ja schon normal, das Leute wie Usher, Nelly und Jay Z sich in die NBA Teams einkaufen)
Ein weiteres Novum zur 10ten Saison der WNBA: Spiele werden im nationalen Fernsehen (ABC) uebertragen! Fuer Deutschland wuerde das heissen, wir koennten Frauenbasketball in der ARD oder im ZDF sehen – unvorstellbar.
Es sieht also so aus, als ob die Organisatoren der WNBA es wirklich erkannt haben, wie man Frauenbasketball gut vermarktet und so auch der Maennerwelt verkaufen kann.
Happy anniversary WNBA!

